BRD-Autobauer BMW, Daimler und VW in der Zwickmühle der Rot-Chinesen und VS-Amerikaner

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Automobile auf einer Autobahn. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Noch geht der Kelch an den Autobauern in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) vorbei. Bei den Kollegen in Ungarn wird der Schierlingsbecher rumgereicht. Weil die Nachfrage nach Fahrzeugen der Daimler AG und der BMW AG sinkt und die E-Mobilität als Muss beide Konzerne belastet, stellen deren Bosse in der BRD die Weichen. Lohnarbeiter in Ungarn sind die ersten Opfer des Angriffs auf diese Autokonzerne mit Hauptsitz in der BRD.

Daimler und BMW leider an der permanenten Überproduktionskrise. Sie müssen Überproduktionskapazitäten abbauen, weil die Warenhäuser und Lager in Nordamerika und Europa bis zum Bersten voll sind. BMW bemüht sich mit milliardenschweren Modelloffensiven, Daimler und Audi hinken nicht nur hinterher, der Absatz bricht ein.

Im „Handelsblatt“ (12.5.2019) heißt es dazu: „Die Marge in der Pkw-Sparte ist von neun auf sechs Prozent abgestürzt. Nun wird allerorten gespart.“

BMW, Daimler und der VW müssen zudem befürchten, dass die Trump-Regierung nicht nur mit der „Einführung eines 25-Prozent-Zolls“ droht, sondern im Zweifelsfall für die Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) und gegen die Deutschen entscheidet. America First ist in Washington und an der Wall Street nicht nur ein Slogan, sondern ein Paradigma.

Dass die Merkel-Regierung an strengeren CO2-Vorgaben festhält, das darf vorausgesetzt werden. Den Altparteien der Merkel-Ära schwimmen in Berlin allmählich die Felle weg, aber vor allem in Brüssel.

Der Daimler hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres über zwei Milliarden Euro verbrannt. In Zeiten, in denen das Kapital knapp zu werden droht und aus Berlin und Brüssel wenig Gutes zu erwaten ist, dürfte es den Schwaben gelegen kommen, dass Rot-Chinesen einsteigen wollen. „Chinesische BAIC will bis zu fünf Prozent-Anteil an Daimler kaufen“, titelte „Der Standard“ (11.5.2019). Demzufolge müsste „BAIC die Mittel von drei Milliarden Euro aufbringen“, um „einen fünfprozentigen Daimler-Anteil gemessen an der aktuellen Marktkapitalisierung von 57,5 Milliarden Euro“ bezahlen zu können.

Das Rote Riesenreich des mehr oder weniger Staatsmonopolkapitalismus unter dem Banner der Kommunistische Partei Chinas drängt mit Macht und Herrschaft in das Herz EU-Europas. BAIC und Geely werden sich beim Daimler und in der BRD breiter machen.

Werden die BRD-Autobauer in der Zwickmühle der Rot-Chinesen und VS-Amerikaner zerrieben?

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