„Auschwitz zu besuchen ist nicht leicht. Aber es ist notwendig.“ – Vor 75 Jahren befreite die Rote Armee der UdSSR das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau

Auschwitz.
An der Rampe von Auschwitz. Quelle: Pixabay

Wien, Österreich (Weltexpress). Am 27. Januar 1945 und also vor 75 Jahren befreite die Rote Armee der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Wenige Monate später war Nazi-Deutschland besiegt.

Am 7. Mai 1945 erfolgte die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht durch Generaloberst Alfred Jodl, der dafür von Karl Dönitz autorisiert wurde und die Kapitulationserklärung in Reims unterzeichnete. Damit war Hitler-Deutschland kaputt. Das Dritte Reich war am Ende.

Bereits am 4. Mai 1945 unterzeichneten Generaladmiral von Friedeburg und Feldmarschall Bernard Montgomery eine Kapitulationserklärung und am 8. Mai noch einmal in Berlin-Karlshorst. Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, setzte auch seine Unterschrift unter die zweite Kapitulationsurkunde. Außerdem unterschrieben Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel für das OKW und das Heer, Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg für die Kriegsmarine und Generaloberst Hans-Jürgen Stumpff für die Luftwaffe (als Vertreter des Oberbefehlshabers Generalfeldmarschall Robert Ritter von Greim). Alle drei wurden durch Dönitz, der das letzte Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches und Nachfolger von Adolf Hitler war, bevollmächtigt.

Das faschistische Deutschland war erledigt. Die Kapitulation war bedingungslos. So wollten es die Siegermächte bereits Anfang 1943.

In und um Auschwitz, heute Polen, ermordeten die Faschisten von 1940 bis 1945 rund 1,1 Millionen Menschen, vor allem Juden. 1,3 Millionen Menschen wurden dorthin deportiert. Insgesamt kamen rund sechs Millionen Juden ums Leben.

Im „Kurier“ (27.1.2020) wird darüber informiert, dass „Bundespräsident Alexander Van der Bellen … nach Polen“ reiste, „wo er am Nachmittag an der internationalen Gedenkveranstaltung“ teilnahm, an der „Vertreter aus etwa 50 Staaten, darunter Israels Staatschef Reuven Rivlin“ und rund 120 Auschwitz-Überlebende“ teilnahmen.

Van der Bellen sagte vor der Zeremonie: „Auschwitz zu besuchen ist nicht leicht. Aber es ist notwendig.“

Auch BRD-Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nahm an der Veranstaltung teil.

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