Ansteckungen, Ausgangssperren und Ausschreitungen in Belgrad

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Ein Blick auf Belgrad. Quelle: PIxabay

Belgrad, Serbien (Weltexpress). Auch in Serbien stecken sich immer mehr Menschen mit dem Wuhan-Virus an. Das führt zu Reaktionen der Vucic-Regierung.

Unter der Überschrift „Ausschreitungen in Belgrad bei Protesten gegen Ausgangssperre“ wird im ORF (8.7.2020) mitgeteilt, dass „eine geplante neue Coronavirus-Ausgangssperre in Serbien ist es zu Ausschreitungen gekommen. Demonstrierende warfen gestern Abend in Belgrad Steine auf Polizistinnen und Polizisten und feuerten Leuchtraketen ab, wie Fernsehbilder zeigten. Eine Gruppe Demonstrierender stürmte das Parlamentsgebäude. Die Polizei setzte Tränengas ein.“

„Der Volkszorn kocht über“ heißt es in „Spiegel“ (8.7.2020). Unter dem Titel „Corona-Wut in Serbien – Randalierer wollten Parlament in Belgrad stürmen“ heißt es, dass „vor dem Parlamentsgebäude in Belgrad … Tausende Menschen am Dienstagabend gegen neue Beschränkungen in der Corona-Pandemie protestiert“ hätten.

In „Frankfurter Allgemeine“ (8.7.2020) wird sogar „Schwere Ausschreitungen in Belgrad“ getitelt. Im Texte wird darüber informiert, dass „Fackeln, Steine, Flaschen und Eier auf die Beamten“ geworfen worden seien und es „zu schweren Zusammenstößen zwischen mutmaßlichen Anhängern rechtsextremer Gruppen unter den Demonstranten und Schlagstöcke schwingenden Polizisten“ gekommen sei. „Eine Reihe Polizeiwagen wurden in Brand gesetzt.“

Darauf, dass Aleksandar Vucic als Präsident „die Lage … in Belgrad“ vor den Ausschreitungen als „alarmierend“ und „kritisch“ bezeichnete wird in den Medien eingegangen, auch darauf, dass „die Krankenhäuser“ an „ihre Kapazitätsgrenzen“ kämen. Vucic weiß sich nicht anders zu helfen als erneut mit restriktiven Maßnahmen wie Ausgangssperren, nachdem er die meisten Beschränkungen kürzlich fast vollständig zurücknahm.

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