Wahn und Wirklichkeit – Neue CO2-Grenzwerte für Neuwagen in der EU heute in Brüssel beschlossen

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Autos ohne Ende.
Quelle: Pixabay

Brüssel, EU; Berlin, Deutschland (Weltexpress). EU-Brüssel zieht die Zügel an und verschärft CO2-Grenzwerte. Bis 2025 sollen Neuwagen ein Minus von 15 Prozent und bis 2030 ein Minus von 37,5 Prozent weniger CO2 ausstoßen und zwar im Vergleich zu 2021.

Für leichte Nutzfahrzeuge wurde eine Reduzierung des CO2-Renzwertes um 31 Prozent bis 2025 und um 15 Prozent bis 2025 vereinbart.

Auf die Zeiten und Werte verständigten sich Unterhändler der EU-Staaten und der EU-Parlament genannten Veranstaltung heute in Brüssel. Die „Tagesschau“ der ARD (17.12.2018) informiert darüber, dass die heute beschlossenen „Vorgaben … deutlich schärfer“ seien, „als die Autoindustrie und die Bundesregierung dies ursprünglich wollten. Die EU-Staaten hatten Anfang Oktober für eine Senkung des CO2-Werts bei neuen Autos und leichten Nutzfahrzeugen um durchschnittlich 35 Prozent plädiert. Deutschland trug das Ziel damals mit, obwohl die Bundesregierung und die EU-Kommission nur 30 Prozent Minderung wollten. Das Europaparlament ging mit einer Forderung von minus 40 Prozent in die Verhandlungen.“

In „Spiegel-Online“ (17.12.2018) wird darauf hingewiesen, dass diese neuen Zielzeiten und „Zielwerte … nur“ zu erreichen seien, „wenn Hersteller neben Diesel und Benzinern immer mehr Fahrzeuge ohne Emissionen verkaufen – also zum Beispiel reine Elektroautos“. Doch wer will hier und heute schon E-Autos kaufen? Richtig, im Grunde niemand, denn das ist derzeit mehr Spinnerei als alles andere.

E-Autos sind mehr oder weniger eine hysterische Wahnvorstellung. Die Alternative zum üblichen aus Erdöl durch Erdölreinigung und Rohöldestillation und so weiter gewonnen Kraftstoff wie Otto-Kraftstoff (Benzin) und Dieselkraftstoff (Diesel) wären synthetische Kraftstoffe, auch E-Fuels genannt. Zudem können handelsübliche und herkömmliche Motor ohne Probleme mit E-Fuels fahren. Und zur Batterien wäre der Brennstoffzellenantrieb eine Alternative.

Siehe dazu auch den Beitrag Alternative Antriebe oder E-Fuels als Ergänzung zur Elektromobilität? – Und was ist mit Wasserstoff-Autos? von Tim Rothweg

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