Outlander punktet als Plug-in-Hybrid – Mitsubishi hat die Antriebstechnik seines SUV’s weiter optimiert

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Vorwärts immer mit einem Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid im Modelljahr 2018. © Mitsubishi Motors

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Der Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid nimmt ordentlich Fahrt auf: Im vergangenen Jahr war weltweit keines dieser Fahrzeuge beliebter als dieses. Insgesamt konnte Mitsubishi für ihn schon mehr als 150 000 Kunden finden. Jetzt wurde er weiter aufgewertet.

Heckansicht eines Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid im Modelljahr 2018. © Mitsubishi Motors

Den Outlander von Mitsubishi gibt es nicht nur in der Hybrid-Version, sondern auch konventionell angetrieben. Insgesamt ist die Modellreihe ein Bestseller des japanischen Herstellers: Jedes dritte hierzulande verkaufte Mitsubishi-Fahrzeug ist ein Outlander. Wenn er in der Vorgänger-Generation in punkto Design nicht so recht überzeugen konnte, hat sich das beim aktuellen Modell deutlich gewandelt. Die Karosserie wurde gänzlich neu geformt, um das Fahrzeug auch weiterhin so erfolgreich verkaufen zu können.

So präsentiert sich der aktuelle Outlander, den es wahlweise als Allradler oder als Fronttriebler mit fünf oder sieben Plätzen gibt, mit einem sportlichen Design, das ihm nach der aktuellen Frischekur auch geblieben ist. Es gab nur leichte Retuschen an Front und Heck – einen modifizierten Grill und einen neuen Dachspoiler. Große bumerangförmige Chromspangen sowie LED-Scheinwerfer prägen weiterhin das Gesicht und verleihen dem Outlander Breite und Präsenz. Das Heck wird von geteilten Rückleuchten dominiert.

Der Kraftfluss in einem Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid. © Mitsubishi Motors

Üppigist das Platzangebot des 4,70 Meter langen SUV für seine Passagiere. Das Gepäckraumvolumen zwischen 453 und 1584 Litern entspricht etwa dem Durchschnitt im Segment. Das Interieur wurde weiter aufgewertet – edel anmutende Materialien schaffen eine gediegene Atmosphäre. Angeboten werden unter anderem Premiumleder-Sitzbezüge und ein elektrisch einstellbarer Fahrersitz.

Und für den Outlander Plug-in-Hybrid ist auch eine Fülle von Assistenten lieferbar– teils in Serie, teils gegen Aufpreis. So ist bereits das Basismodell neben der kompletten Sicherheitstechnik mit einem DAB+-Radio, einer Rückfahrkamera, einer Sitzheizung vorn und dem Infotainmentsystem „Smartphone Link Display Audio“ ausgestattet. Für höhere Versionen werden unter anderem die elektrisch zu betätigende Heckklappe, ein Totwinkelwarner mit Ausparkassistent, ein adaptiver Tempomat, Einparkhilfen oder auch Bi-LED-Scheinwerfer angeboten.

Normaler Laderraum eines Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid im Modelljahr 2018. © Mitsubishi Motors

Technisches Highlight ist jedoch der Antrieb des Outlander Plug-in-Hybrid, der gründlich überarbeitet wurde. Er erfüllt bereits die künftige strenge Abgasnorm Euro 6d-Temp. Drei Motoren kommen dabei zum Einsatz – ein Benziner und je ein Elektromotor an Vorder- und Hinterachse. Der bisher eingesetzte 2,0-Liter-Benziner mit 89 kW/121 PS wurde durch einen 14 PS stärkeren 2,4-Liter-Motor ersetzt. Auch der E-Motor am Heck hat an Leistung zugelegt– um 13 PS auf nunmehr 70 kW/95 PS. Zudem ist die Kapazität der rund 200 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterie zwischen den Achsen von 12 kWh auf 13,8 kWh gestiegen.

Die drei Antriebsmotoren des Outlander Plug-in-Hybrid arbeiten unmerklich und angenehm leise zusammen. Sie beschleunigen das Fahrzeug in 10,5 Sekunden auf Tempo 100 – 0,3 Sekunden schneller, als das dem Vorgänger gelang. Das Fahrzeug fährt stets elektrisch und damit spontan an und wird über eine Distanz von 45 Kilometern auch weiterhin elektrisch angetrieben, wenn man unter 135 km/h bleibt und möglichst keine weiteren Verbraucher anschaltet. Durch die „Verteilung“ der Motoren auf Vorder- und Hinterachse arbeitet das Fahrzeug mit Allradantrieb und kann sich damit durchaus ins Gelände wagen. 

Das Cockpit eines Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid im Modelljahr 2018. © Mitsubishi Motors

Auf der Probefahrt konnte festgestellt werden, dass der Outlander Plug-in-Hybrid immer, wenn es geht und die Batterie den entsprechenden Ladezustand hat, rein elektrisch vorankommen will. Der theoretische durchschnittliche Verbrauch von 2,0 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern ist natürlich nicht zu halten, wenn öfter auf der Autobahn entlang gedonnert und nicht zumeist elektrisch gefahren wird. Einen praktischen Verbrauch um die sechs Liter sollte man einkalkulieren. Doch auch das ist ein sehr guter Wert für diesen 1,9-Tonner. Eigentlich ist diese Modellversion deutlich teurer als das Basismodell. Doch der Staat und Mitsubishi selbst unterstützen den Kunden beim Kauf eines Outlander Plug-in-Hybrid. Bereits ab 29.990 EUR ist er inklusive des „Elektrobonus“ in Höhe von insgesamt 8000 zu haben.

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