Mexiko-Stadt, VMS (Weltexpress). Der Öl- und Gaskonzern Pemex ist einer der Vereinigten Mexikanische Staaten (VMS). Dieser Staatskonzern hat die Kraftstofflieferungen nach Kuba im dritten Quartal des Jahres 2026 eingestellt, nachdem die Exporte in der ersten Jahreshälfte angesichts drohender Sanktionen durch die Vereinigten Staaten von Amerika (VSA9 stark zurückgegangen waren, wie die Zeitung „El Universal“ berichtete.
Laut einem Bericht, den Pemex bei der VS-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht hat, führte die Tochtergesellschaft des Unternehmens, Servicios Logisticos y Recursos Estrategicos, im dritten Quartal 2026 keine Lieferungen nach Kuba durch. Dies folgte auf einen starken Rückgang der Exporte in der ersten Jahreshälfte, als die Lieferungen im Durchschnitt nur 900 Barrel pro Tag betrugen.
Die Zahlen stehen in krassem Gegensatz zu den Vorjahren. Kuba erhielt in der ersten Hälfte des Jahres 2024 täglich 19.200 Barrel aus den VMS und im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 täglich 19.600 Barrel. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 sank diese Zahl jedoch auf nur noch 900 Barrel pro Tag.
Laut „El Universal“ spiegelt dieser Rückgang die Bemühungen wider, Sanktionen der VSA zu vermeiden, die sich gegen Staaten und Kapitalgesellschaften richten, welche die Regierung in Havanna mit Rohöl beliefern.








