Versagen mit Todesfolgen und die Frage nach der Übersterblichkeit – Ja, nein, ich weiß nicht?!

Schaufeln. Quelle: Pixabay, Foto Skibka

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Coronalügner schmieren und schwätzen allerlei. Nicht nur in der Hauptstadt der zerkleinerten Kleindeutschen Lösung ist von einem Berliner Allerlei die Rede. Allerdings scheint alles, was es gibt, dabei zu sein. Jedoch geht dümmer grundsätzlich immer.

Welche Zahlen auch immer von den Zugereisten in Berlin, im Reichstag an der Spree in die Höhe gehalten wird, die Wahrscheinlichkeit ihrer Richtigkeit tendiert Richtung Null. Ob sich der Zahlensalat nun um Wirtschaft oder Viren dreht, im Wesentlichen liegen die meisten Mitglieder und Mandatsträger der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien beim Tanz auf dem Polit-Parkett falsch, völlig falsch. Doch die Hauptstadtpresse, Teil der Lügen- und Lückenmedien der BRD, berichtet über jeden Mist und Müll, als gäbe es kein Morgen mehr und keine Maschinen, mit denen das Geschwätz und Geschmiere zu überprüfen wäre, vom Kopfrechnen ganz zu schweigen.

Wenn dann noch bei den Hirnlosen repressiven Maßnahmen, Restriktionen aller Art, Absperrungen und Ausgangssperren überhand nehmen, dann fassen sich Kenner und Kritiker an den Kopf. Wenigstens einer muss auch zu einer Rechenmaschine gegriffen haben. Joachim Ragnitz vom IFO-Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. kommt nach offensichtlich reifem Rechnen zu dem Schluss, dass „in der Summe … keine Übersterblichkeit festzustellen“ sei, was auch aufs Jahr besehen daran liege, „dass in den Sommermonaten eine ‚Untersterblichkeit'“ bestanden habe.

Er hält einleitend fest, dass „der weitgehende ‚Lockdown‘ des öffentlichen Lebens mit der Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems bei wieder ansteigenden Infektionszahlen sowie der Vermeidung von Todesfällen als Folge einer Covid-19-Infektion“ begründet worden sei.

Nun, die tumbe Masse der Lohnarbeiter der Lügen- und Lückenmedien der BRD überprüfte offensichtlich weder die Überlastung des Gesundheitssystem, noch die Friedhöfe der Republik. Hätte der journalistische Abschaum dies getan, wäre ihm aufgefallen, dass es auch in 2020 Krankenhausschließungen gab, nicht Krankenhauseröffnungen.

Zwar weist Ragnitz auf „einen deutlichen Anstieg der Zahl der Todesfälle im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre“ hin und hält fest: „Über alle Altersgruppen hinweg betrachtet ist zwar eine über die normalen Altersstruktureffekte hinausgehende Übersterblichkeit im bisherigen Pandemieverlauf nicht festzustellen.“ Doch er meint, dass „am aktuellen Rand … rund die Hälfte der zusätzlichen Todesfälle auf die Corona-Pandemie zurückzuführen“ seien. Anscheinend hat der Mann mit Zahlen gerechnet, die er vorher nicht überprüfte. Sind die angeblichen Coronatoten wirklich alle Coronatote. Kenner und Kritiker haben starke Zweifel.

Ragnitz hat sie zweifelsohne nicht, denn sonst wäre dieser Satz nicht als Ergebnis geistiger Anstrengungen zu Papier gebracht worden: „Die von der Politik beschlossenen Maßnahmen sind insoweit als gerechtfertigt anzusehen.“

Immerhin schimmert ihm, dass es aber „ein Problem“ sei, „dass die Zahl der Infektionen wie auch der Todesfälle in der Altersgruppe der Über-80-Jährigen stark zugenommen“ habe. „Offenbar ist es nicht gelungen, diese Gruppe besonders anfälliger Menschen in ausreichendem Umfang zu schützen.“ Immerhin dieser Aussage dürfte Wasser auf die Mühlen der Kritiker und Gegner von Christen, Sozen und Sozialisten sowie Oliv- und Kleinbürgergrünen samt Besserverdienen in den Altparteien sein, die den Verantwortlichen in den Bundesländern und im Bundesstaat Versagen mit Todesfolge vorwerfen.

Anmerkungen:

Siehe auch die Beiträge Worte der Woche: „Wer wie die deutsche Bundesregierung von Mai bis November 2020 insgesamt 20 Krankenhäuser mit komplett 3000 Betten schließt…“ (Stefan Hockertz) und Übersterblichkeit oder Sterbefälle in der BRD – Ein Blick auf „Rohdaten für 2020“ und ein Vergleich zu den Jahren 2016 bis 2019 von Kerstin-Bettina Kaiser.