USA loben Griechenland für Anti-Krisen-Maßnahmen

Griechenland setzt im Austausch gegen einen 110-Milliarden-Kredit harte Haushaltskürzungen durch. Die drei Gläubiger sind die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds (IWF).

Der Premierminister informierte die US-Außenministerin über die Präsenz von Vertretern der EU, der EZB und des IWF in Athen. „Hillary Clinton lobte erneut die Bemühungen der Regierung und des Volkes Griechenlands um die Überwindung der Krise“, heißt es in der Mitteilung des Pressedienstes des griechischen Premiers.

Am vorigen Wochenende kam es einer ersten ernsthaften Unstimmigkeit zwischen Griechenland und den Gläubigern. Insbesondere Forderungen nach einer viel umfassenderen Privatisierung als bisher vorgesehen sorgten für Unmut.

Die griechische Regierung warf den drei Gläubigern eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes vor. Die Gläubiger wiederholten als Antwort ihre Forderungen in einer gemilderten Variante, und sprachen dabei Athen ihre Achtung und Lob für den erzielten Fortschritt aus.

Griechenland hatte 2010 sein Haushaltsdefizit von 15,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 9,6 Prozent des BIP gekürzt. In den darauf folgenden drei Jahren soll ein Null-Defizit erreicht werden.

„Papandreou hat mit Clinton auch die Situation in Ägypten besprochen und die Bereitschaft Griechenlands zum Ausdruck gebracht, an einer Verbesserung der Lage in der Region konstruktiv zu arbeiten“, heißt es in der Mitteilung des Pressedienstes.

RIA Novosti