Unser täglich Brot: Die Coronaviren kommen, kommen auch die Reis- und Weizenkörner? – Erste Ernteausfälle und Exportverbote von Lebensmitteln gemeldet

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Brot. Quelle: Pixabay, Foto: NickyPe

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Der vermutlich chinesische Virus, auch Wuhan-Virus genannt, breitet sich weiter aus auf der Welt. Die Coronaviren kommen. Aus einer Epidemie in wenigen Wochen eine Pandemie.

Staaten des Kapitals setzten seit Tagen und Wochen Einzelkapitale unter Druck und die ihre Lohnarbeiter. Unter Druck geraten ist von Anfang an auch der bald gänzlich durchkapitalisierte Brot-und-Spiele-Komplex.

Nun dreht sich dieser Artikel nicht um den Ball, insbesondere den Fußball, sondern um unser täglich Brot, das in Fernost auch Reis ist.

Einige Staaten in Asien verhängen bereits Exportverbote für Reis, weil er für die heimische Bevölkerung nicht mehr reicht. Fremde Völker zu versorgen, das geht angesichts der eigenen Hungerleider ganz und gar nicht.

Irak hätte gerne Reis, vor allem aber Weizen. Der von Truppen der VSA samt Vasallentruppen überfallene Staat an Euphrat und Tigris braucht dringend „eine Million Tonnen Weizen und 250.000 Tonnen Reis“. So und nicht anders wird das unter dem Titel „Corona-Krise trifft weltweite Lebensmittel-Versorgung“ in „Reuters“ (26.3.2020) mitgeteilt. Dass das seine Beamten sagen und schreiben, damit die Bevölkerung satt wird, das wird verschwiegen. Doch das ist der Fall.

In „Frankfurter Allgemeine“ (26.3.2020) wird unter der Überschrift „Mehr als eine halbe Million Infizierte auf der Welt“ darüber informiert, dass „Handels- und Bauernverbände … vor Versorgungsengpässen bei Nahrungsmitteln“ warnen.

Den Lügen und Lücken in Presse und Politik zum Trotz wird als Grund die Entscheidung der Merkel-Regierung, die aus Mitgliedern und Mandatsträgern der Altparteien CDU, CSU und SPD besteht, genannt, „Saisonarbeitskräften angesichts der Corona-Krise die Einreise zu verweigern“, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) kundtut. „‚Die Veränderung der Weisungslage an die Bundespolizei durch das Bundesinnenministerium in Hinblick auf Saisonarbeitnehmer ist natürlich für die Aufrechterhaltung der Lebensmittellieferkette eine sehr große Herausforderung‘, habe ein HDE-Sprecher den Zeitungen der Funke-Mediengruppe gesagt. Die Gesundheit hätte oberste Priorität, ungeachtet dessen gelte es Lösungen zu finden, ‚wie die Ernten zahlreicher Produkte ohne Saisonarbeitnehmer aus anderen Mitgliedstaaten eingebracht werden können‘, sagte der Sprecher. Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, habe gesagt, dass die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln nicht gefährdet sei. ‚Dennoch kann es, abhängig von der Dauer des Einreisestopps, durchaus bei im Obst und Gemüsebereich zu Versorgungslücken kommen.'“

Auch in Schlachthöfen und Molkereien ist Land unter. Angesichts dessen wird in Politik und Presse der Einsatz von Schülern und Studenten gefordert. Auch das allgemeine Arbeitsverbot für Asylbewerber genannte Grenzstürmer und Geldgräber könnte angesichts der eskalierenden Lage fallen.

Wer anders als das behauptet, was der Fall ist, der verbreitet alles andere als die Wahrheit und die lautet: auf den weltweiten Agrarmärkten kündigen sich Turbulenzen an. Die Preise ziehen an und zwar nicht nur für Reis und Getreide. „Reuters“: „Der Preis für das Getreide stieg auf den höchsten Wert seit 2013. An der Börse in Chicago kostete die Weizenlieferung rund zehn Prozent mehr als vor einer Woche.“

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