Trotz Sperrmaßnahmen: Aktivisten zu Solidaritätsaktion ins Westjordanland gekommen

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Laut israelischen Medienberichten haben die Palästina-Anhänger am Samstag früh die israelische Kontrolle passieren und den Flughafen problemlos verlassen können.

Am Vortag hatte Israel ausländischen Fluggesellschaften nahegelegt, rund 200 Menschen, die an der Solidaritätsaktion teilnehmen sollten, von den betreffenden Passagierslisten zu streichen.

Aus der Befürchtung, dass Hunderte Palästina-Anhänger, vorwiegend Europäer, gleich auf dem internationalen Flughafen von Tel Aviv eine Kundgebung veranstalten und dadurch den Betrieb der Luftverkehrsanlage stören könnten, schickten die israelischen Behörden Listen der Personen, für die ein Einreiseverbot in Israel gilt, an die Fluggesellschaften. Falls die genannten Personen einreisen sollten, würden die Flugunternehmen die Rückflugkosten tragen müssen, hieß es.

Die israelischen Behörden hatten bereits am Freitag 120 Fluggästen aus Europa, die ins Westjordanland unterwegs waren, die Weiterfahrt untersagt.

Wie die Veranstalter der Aktion unter dem Motto „Willkommen in Palästina!“ behaupten, wollen sie ihre Solidarität mit dem Westjordanland bekunden und keinen Radau auf dem Flughafen von Tel Aviv anstiften.

RIA Novosti

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