Tesla-Aktie steigt, Elon Musk tanzt und Tesla-Manager suchen Lohnarbeiter in Polen für Werk im Wald bei Berlin

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Ein weißer Tesla auf grünem Grund. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Mittlerweile gilt esla, Inc. mit Sitz in
Palo Alto, VSA, wertvoller als die Ford Motor Company mit Sitz in Dearborn, VSA, und die General Motors Company mit Sitz in Detroit, VSA, zusammen.

Elon Musk scheint die E-Auto-Schmiede voran zu bringen, aber ob sie in acht Jahren einen Kapitalwert von 1 Billion Dollar haben werde, wie Musk vor zwei Jahren meinte, und zu Amazon.com, Inc. mit Sitz in Seattle, VSA, Google LLC mit Sitz in Mountain View, VSA, und der Apple Inc. mit Sitz in Cupertino, VSA, aufschließen werden, das wird man abwarten müssen.

Bei einem Marktkapitalwert von 89 Milliarden Dollar (80 Milliarden Euro) scheint die Tesla genannte Veranstaltung bereits zu sein.

„ARD/Börse“ (13.1.2020) berichtet unter dem Titel „Tesla-Aktie erstmals über 500 Dollar“, dass die Tesla-Aktie „ihren Höhenflug“ fortsetze. „Sie verteuert sich um gut fünf Prozent und kostet erstmals mehr als 500 Dollar. Tesla profitiert unter anderem davon, dass die chinesische Regierung in diesem Jahr Elektroautos weiterhin fördern will. Es gebe keine „signifikanten Kürzungen“, berichteten Staatsmedien am Wochenende.“

Das und noch mehr brachte Musk offensichtlich aus dem Jacket, als er kürzlich in Shanghai, VR China, seine nächste Gigafabrik vorstellte. Er tanzte.

Made in Germany ist nicht gleich made by Germans

Auch im Wald bei Berlin wird wohl bald getanzt. Denn bei Grünheide vor den Toren Berlin ist auch eine Gigafabrik geplant.

Als das bekannt wurde überschlugen sich Männer und Frauen in Politik und Presse vor allem in Berlin und Brandenburg. Nun wurde publik, dass Musk und Manager Lohnarbeiter auch und vor allem in Polen zu suchen scheinen und nicht nur auf märkischem Sand und in ebensolchem Sumpf. Für die Recruitment Operations Coordinator genannte Personalabteilung werden Leute gesucht, die perfekt Englisch, Deutsch und Polnisch können.

Mit anderen Worten: Pendler aus Polen sind den Amis genau so willkommen wie Subventionen aus Deuschland.

Tarifbindung werde Tesla wohl auch nicht bezahlen, befürchten Brandenburger und Berliner. Werden Billiglohnarbeiter aus Polen das Gros der Belegschaft von geplant 3.000 bis 4.000 Beschäftigen, die ab 2021 angeblich jährlich 150.000 Elektrautos bauen sollen, stellen?

Vorher muss der Wald weichen. Dazu heißt es in „RBB 24“ (12.1.2020) unter der Überschrift „Grünheide – Anwohner protestieren gegen Abholzung für Tesla-Werk“: „Rund 50 Menschen haben am Sonntag gegen den geplante Bau einer Fabrik des US-Elektroautoherstellers Tesla in Grünheide (Oder-Spree) protestiert. Nach rbb-Informationen versammelten sie sich am Mittag nahe des geplanten Fabrikgeländes. Die Demonstranten, die in Anlehnung an die französische Gelbwesten-Bewegung gelbe Warnwesten trugen, kritisierten eine zu geringe Bürgerbeteiligung und forderten den Erhalt des Waldes. Außerdem gibt es Befürchtungen, dass die Trinkwasserversorgung gefährdet sein könnte.“

Die nächste Demo solle am kommenden Samstag in Grünheide sein.

Noch ist der Kaufvertrag über das 300 Hektar große Gelände, auf dem derzeit nach Munition aus dem 2. Weltkrieg gesucht wird, nicht unterschrieben.

Während die Musik des Monetarismus in den VSA spielt, bekommt die BRD wenigsten ein Werk. Und warum? Weil die BRD Billiglohnland ist, besonders entlang der Oder.

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