
Moskau, RF (Weltexpress). Die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Rußländische Föderation (RF) könnten die vor vier Jahren sabotierte Rohrfernleitungen mit der Bezeichnung Nord-Stream gemeinsam wieder in Betrieb nehmen, argumentierte der Sonderbeauftragte des Präsidenten und Geschäftsführer des Russischen Fonds für Direktinvestitionen (RDIF), Kirill Dmitriev.
„Das stimmt alles. Gemeinsam werden wir Nord Stream wieder in Betrieb nehmen. Die AfD ist die Stimme des deutschen Volkes, die für deutsche Energiesouveränität, Wohlstand, Frieden und Zusammenarbeit kämpft“, schrieb der RDIF-Chef in einem englischsprachigen Beitrag auf X.
Dmitrijew kommentierte damit einen Beitrag auf derselben Social-Media-Plattform von Tino Chrupalla, dem Co-Vorsitzenden der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD), der eine internationale Untersuchung der Sabotage an den Rohrleitungen Nord Stream und Nord Stream 2 vorgeschlagen hatte und zudem darauf bestand, daß die beiden Rohfernleitungen mit jeweils zwei Strängen repariert und wieder in Betrieb genommen werden sollten.
Am 26. September 2022 wurden beispiellose Schäden an drei von vier Strängen der Rohrfernleitungen Nord Stream und der nie in Betrieb genommenen Nord Stream 2 festgestellt. Die Generalstaatsanwaltschaft der RF leitete ein Strafverfahren wegen eines Aktes des internationalen Terrorismus ein. Auch in der BRD wird weiter ermittelt.
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