Terroristen statt Touristen im einst Ceylon genannten Inselstaat im Indischen Ozean oder „Von nicht notwendigen Reisen nach Sri Lanka wird abgeraten“

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Sri Lanka
Buddhastatue im Süden Sri Lankas. © 2018, Foto: Dr. Bernd Kregel

Colombo, Sri Lanka (Weltexpress). Terroristen oder Touristen, wovon gibt es mehr auf dem einst Ceylon genannten Sri Lanka? Diese Fragen stellen sich nach den Attentaten vom 21. April 2019 in Colombo, Negombo sowie in Batticaloa, mit vielen Toten und Verletzten, mehr denn je Reisende, die weiter auf die Insel im Indische Ozean gelockt werden.

Zwar behaupten Beamte der Behörden einerseits, sie hätten alles im Griff, unter Kontrolle, doch andererseits verkünden sie Namen von Gesuchten und warnen vor weitere Anschläge von Islamisten, nicht von Christen, Hindus und Buddhisten.

In „Der Standard“ (3.5.2019) heißt es unter dem Titel „Polizei befürchtet weitere Anschläge von Islamisten in Sri Lanka“, dass „die Polizei … am Freitag nach Berichten über Anschlagspläne auf Brücken in der Hauptstadt Colombo erklärt“ habe, „sie hätte zusätzliche Beamte mobilisiert und die Marine zur Entsendung weiterer Schiffe auf die Flüsse angehalten“.

Weiter im Text: „Nach Angaben von Regierungssprecher Rajitha Senaratne seien weiterhin vier Verdächtige im Zusammenhang mit den Anschlägen vom Ostersonntag auf der Flucht. Es gebe Informationen über eine kleine Gruppe von Radikalen, die weitere Anschläge verüben könnten, habe Senaratne der Nachrichtenagentur AFP gesagt.“

Die Rede ist von Radikalen, davor sollten Reisende gewarnt werden. Das machen auch Beamte im Auswärtigen Amt. Seit dem 30.4.2019 warnen sie und informieren darüber, dass „die Sicherheitslage im ganzen Land angespannt“ sei. Fett gehalten ist folgender Satz: „Von nicht notwendigen Reisen nach Sri Lanka wird abgeraten.“

Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/srilanka-node/srilankasicherheit/212254

Die Kirchen und Schulen der Christen bleiben weiterhin geschlossen. Unter „Katholisch“ (3.5.2019) wird unter dem Titel „Kirchen auf Sri Lanka bleiben weiter geschlossen“ wie folgt informiert: „Entgegen früherer Ankündigungen bleiben katholische Kirchen und Schulen auf Sri Lanka aus Sicherheitsgründen weiter geschlossen. Die Maßnahme gelte auf unbestimmte Zeit und landesweit, erklärte Colombos Erzbischof, Kardinal Malcolm Ranjith, laut Medienberichten. Dagegen sollen die staatlichen Schulen am Montag den Unterricht wieder aufnehmen.“

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