Ted Cruz will endgültigen Stopp oder wenigstens starke Verzögerung von Nord Stream 2

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Ted Cruz. Quelle: U.S. Senate Photographic Studio, gemeinfrei

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Nicht Thomas „Tom“ Cruise ist es, der gegen Deutsche und Russen mobil macht, schließlich soll das deutsche und russische Volk seine Filme sehen und dafür bezahlen, sondern Edward „Ted“ Cruz. Der will, dass die Deutschen Made in USA kaufen und sich nicht an die Russen verkaufen. Sagt er.

Der in Kanada geborene republikanischen Senator Ted Cruz, der für den Bundesstaat Texas seit 2013 im Senat sitzt und 2016 Kandidat der Republikaner für das Amt des Präsidenten werden wollte, aber gegen Donald Trump unterlag, ist einer der namhaften Autoren des Gesetzentwurfs über entsprechende Restriktionen gegen die Betriebsaufnahme der Gaspipeline Nord Stream 2. Der Bau von zwei weiteren Röhren zwischen russischen und deutschen Landen wird unter der Bezeichnung Nord Stream 2 seit 2018 umgesetzt und sollte eigentlich Ende 2019 fertiggestellt sein. Allerdings wird das Projekt immer wieder vor allem aus den Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) sowie aus einigen Vasallenstaaten torpediert.

Im Juli 2019, so hält „Sputnik“ (21.11.2019) fest, „hat der außenpolitische Ausschuss des US-Senats mehrheitlich für die Einschränkungen gegen das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 gestimmt. Vor der endgültigen Entscheidung von US-Präsident Donald Trump soll es noch zwei weitere Abstimmungen, unter anderem im Repräsentantenhaus, geben.“

Cruz will, dass die Deutschen teures Gas aus den VSA kaufen statt billiges Gas aus der Russischen Föderation. Außerdem will er jegliches Zusammengehen von Deutschen und Russen verhindern.

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