Tausende Steine und Hunderte Raketen auf Israel, Dutzende Luftangriffe auf Gaza

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Steine vom Gazastreifen auf Israel schleudern Araber beziehungsweise Palästinenser auf Zaun. Quelle: Pixabay, Foto: hosny salah

Jerusalem, Israel; Gaza, Gazastreifen; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Israel wurde erneut von Arabern aus dem Gazastreifen beschossen. Die Israelis schossen zurück. Das Militär und die Milizen der Palästinenser genannten Araber im Gazastreifen feuerten am Samstag Raketen auf Israel und die israelischen Streitkräfte beschossen bestimmte Ziele im Gazastreifen. Dass es dabei Tote und Verletzte, das ist klar und darüber berichten Reporter.

Laut „Sputnik“ (5.5.2019) seit „bei einem israelischen Luftangriff … ein Gebäude in Gaza-Stadt zerstört“ worden, „in dem sich das Büro der türkischen Staatsagentur Anadolu befand. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und sein Außenminister Mevlüt Cavusoglu verurteilten den Angriff via Twitter.“

Zudem rief die Erdogan-Türkei „die internationale Gemeinschaft angesichts des Vorgehens Israels im Gazastreifen zum Handeln“ auf.

Laut „Zeit“ (5.4.2019) habe die „israelische Luftwaffe … nach Armeeangaben am Samstag 120 Ziele in dem Küstenstreifen am Mittelmeer“ angegriffen. Unter der Überschrift „Sieben Tote nach Luftangriffen in Gaza und Israel“ heißt es, dass „nach Angaben der ‚Times of Israel‘ … bis zum Abend etwa 300 Raketen und Granaten auf israelische Städte in der Grenzregion abgefeuert worden“ waren.

Zuvor eskalierten am 30. März 2019, dem „Tag des Bodens“ die Proteste am Zaun zwischen dem Gazastreifen und Israel. Laut „Spiegel-Online“ sollen bei „den Protesten innerhalb eines Jahres 270 Palästinenser getötet und Tausende verletzt“ worden sein. „Ein israelischer Soldat wurde erschossen“, informiert „Spiegel-TV“.

Unter dem Titel „Netanyahu weist „massive“ Angriffe auf Gaza an“ heißt es in „Spiegel-Online“ (5.5.2019) weiter: „Bei Angriffen der israelischen Luftwaffe sollen in Gaza seit Samstag mindestens sechs Palästinenser getötet worden sein, darunter eine schwangere Frau und ihr einjähriges Kind. 47 weitere Palästinenser seien verletzt worden, berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf das dortige Gesundheitsministerium.“ Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass die Trump-Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika „sich solidarisch mit Israel“ erklärte habe „und … dem Verbündeten die ‚volle Unterstützung'“ ausgesprochen habe.

Im Auswärtige Amt in Berlin wurde getwittert: „Wir verurteilen den massiven Raketenbeschuss aus #Gaza nach #Israel scharf. Angriffe auf Zivilisten sind durch nichts zu rechtfertigen. Israel hat das Recht, sich zu verteidigen und seine Bevölkerung zu schützen“, hieß es Samstagabend.

In „Haaretz“ (5.5.2019) ist von „450 Raketen“ die Rede, die auf Israel abgefeuert worden seien. Zudem wird mitgeteilt, dass Panzer-, Artillerie- und Infanterietruppen am Gazastreifen in Stellung gebracht werden. Dort nicht nur Raketenwerfer, auch Granatwerfer und Mörser kommen auf arabischer Seite zum Einsatz.

In der „Bild“ (5.5.2019) wird ebenfalls von „120 Ziele“ geschrieben, die „in dem Küstenstreifen am Mittelmeer“ von Israelis angegriffen worden sein, „darunter etliche Militärposten der in Gaza regierenden radikalislamischen Hamas und des Islamischen Dschihad“.

In „T-Online“ (5.5.2019) wird unter der kleinen Überschrift „Luftangriffe auf Palästinenser-Gebiet“ und der großen Überschrift „Raketenbeschuss aus Gaza hält an – drei Tote in Israel“ festgehalten: „Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben seit Samstag 220 Ziele im Gazastreifen attackiert, die Angriffe dauerten in der Nacht zu Sonntag an. Am Samstag hatten Kampfjets ein Hauptquartier der dort herrschenden radikalislamischen Hamas-Bewegung sowie mehrere Raketenwerkstätten und Waffenlager zerstört. Israelische Medien berichteten, es seien auch gezielt Wohnhäuser ranghoher Mitglieder der Palästinenserorganisationen Hamas und Islamischer Dschihad beschossen worden.“

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