„Stop invasione“ oder Innenminister Matteo Salvini twittert – Italien will seine Häfen für alle Einwandererschiffe schließen

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Syrakus auf Sizilien.
Die Altstadt der Hafenstadt Syrakus auf Sizilien. Quelle: Pixabay

Rom, Italien (Weltexpress). Italien macht ernst. Seit die neue Regierung in Rom richtig im Amt ist werden Schlepperschiffe abgewiesen. Mit der Masseneinwanderung soll ein für alle Mal Schluss sein.

Die Entscheidung der Koalition aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung scheint unumstößlich. Doch nicht der neue Ministerpräsident Giuseppe Conte verkündete den Beschluss, sondern sein Innenminister Matteo Salvini. Wie US-Präsident Donald Trump informierte er via Twitter die Massen.

Für Grenzschutz- und Rettungseinsätze fremder Staaten würden die Häfen Italiens gesperrt werden. Punkt.

Salvini schrieb am 8.7.2018 auf Twitter: „Giovedì porterò al tavolo europeo di Innsbruck la richiesta di BLOCCARE l’arrivo nei porti italiani delle navi delle missioni internazionali.
Purtroppo i governi italiani degli ultimi 5 anni avevano firmato accordi perché tutte queste navi scaricassero gli immigrati in Italia.“

Klare Worte.

Salvini bedauert, dass die letzten Regierungen in Rom „alle diese Schiffe Migranten in Italien abladen“ ließen. Der Hintergrund ist das gerade in einem sizilianischen Hafen angekommende irische Marineschiff „Samuel Beckett“ mit über 100 Migranten an Bord.

Am kommenden Donnerstag beim EU-Ministertreffen in Innsbruck wollen die Italiener von den EU-Staaten die Zusicherung, dass ihre Schlepper- oder Einwandererschiffe keine italienischen Häfen mehr anlaufen.

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