
Berlin, BRD (Weltexpress). Das Werk „Die weiße Garde“ von Michail Bulgakow, dem Landarzt und Literaten, der vom 15. Mai 1891 bis zum 10. März 1940 lebte, gilt als dessen erster Roman, der vom Krieg und Frieden in Kiew handelt, genauer: vom Russischen Bürgerkrieg beziehungsweise heiß gelaufen Klassenkrieg. Auf der einen Seite die Rote Armee und auf der anderen die Weiße.
Der Krieg zwischen der Roten Armee und der Weißen Armee, beide bekämpften zudem die Grüne Armee, begann frühestens im November 1917, spätestens im Frühjahr 1918 – je nach Sichtweise. Letztendlich siegte die Rote Armee.
Vor allem als Truppen der Streitkräfte des Deutschen Reiches weite Teile am Ukraine genannten Rand des Russischen Kaiserreiches besetzten, wurde dieser Teil von Rußland zu einem Sammelbecken für die Weißen, die vor den Roten und also vor den Bolschewisten, auch Bolschewiki genannt, flohen. Die Weißen waren nicht nur Soldaten und Offiziere, sondern auch Industrielle und Bankster, Adelige und Bürgerliche.
Darüber schrieb Michail Bulgakow einen Roman auf eine Weise, so daß dieser auch als teils autobiographisch betrachtet werden darf.
Bibliographische Angaben:
Michail Bulgakow, Die Weiße Garde, Seiten: 400, Sprache: Deutsch, Übersetzer: Thomas und Renate Reschke, Format: 1,8 x 18,7 cm, Bindung: Taschenbuch, Klappenbrosch, Verlag: Luchterhand Literaturverlag im Konzern Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München, 1. Auflage 18.4.2006, ISBN: 978-3-630-62095-4, Preise: 14 EUR (Deutschland), 14,40 EUR (Österreich), 19,90 SFr
Anmerkung:
Siehe die Beiträge
- In Rußland wird der 135. Geburtstag von Michail Bulgakow groß gefeiert von Frieder Fuchs
- Annotation zum grotesken Werk „Die verhängnisvollen Eier“ von Michail Bulgakow von Frieder Fuchs
- Annotation zur Fabel „Das Hundeherz“ von Michail Bulgakow von Frieder Fuchs
- Meister und Margarita von Michail Bulgakow als Hörspiel von Kerstin-Bettina Kaiser
- Der Teufel in Moskau – „Der Meister und Margarita“ von Michail Bulagakow in einer Übersetzunbg von Alexandra Berlina von Frieder Fuchs
- Annotation zum Buch „Ich bin zum Schweigen verdammt. Tagebücher und Briefe“ von Michail Bulgakow, herausgegeben von Roger Cockrell von Frieder Fuchs
- Annotation zum Hörbuch „Michail Afanasjewitsch Bulgakow – Berichte aus den Tiefen der russischen Literatur“ von Wladimir Kaminer von Frieder Fuchs
- Über die Aftergänger unter den Autoren – Annotation zum Roman „Aufzeichnungen eines Toten“ von Michail Bulgakow von Frieder Fuchs
- Die Leiden des jungen Bulgakow oder „die Erlebnisse des jungen Mediziners Michail Bulgakow als Landarzt“ – Annotation zu dessen „Arztgeschichten“ von Frieder Fuchs
- Von Guillotine und Gulag oder die Gunst des Genossen Generalsekretär – Annotation zum Roman „Das Leben des Herrn de Molière“ von Michail Bulgakow von Frieder Fuchs
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