Dienstag, 12. Mai 2026
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Rote gegen Weiße – Annotation zum Werk „Die weiße Garde“ von Michail Bulgakow

"Die weiße Garde", ein Roman von Michail Bulgakow © Sammlung Luchterhand, Luchterhand Literaturverlag

Berlin, BRD (Weltexpress). Das Werk „Die weiße Garde“ von Michail Bulgakow, dem Landarzt und Literaten, der vom 15. Mai 1891 bis zum 10. März 1940 lebte, gilt als dessen erster Roman, der vom Krieg und Frieden in Kiew handelt, genauer: vom Russischen Bürgerkrieg beziehungsweise heiß gelaufen Klassenkrieg. Auf der einen Seite die Rote Armee und auf der anderen die Weiße.

Der Krieg zwischen der Roten Armee und der Weißen Armee, beide bekämpften zudem die Grüne Armee, begann frühestens im November 1917, spätestens im Frühjahr 1918 – je nach Sichtweise. Letztendlich siegte die Rote Armee.

Vor allem als Truppen der Streitkräfte des Deutschen Reiches weite Teile am Ukraine genannten Rand des Russischen Kaiserreiches besetzten, wurde dieser Teil von Rußland zu einem Sammelbecken für die Weißen, die vor den Roten und also vor den Bolschewisten, auch Bolschewiki genannt, flohen. Die Weißen waren nicht nur Soldaten und Offiziere, sondern auch Industrielle und Bankster, Adelige und Bürgerliche.

Darüber schrieb Michail Bulgakow einen Roman auf eine Weise, so daß dieser auch als teils autobiographisch betrachtet werden darf.

Bibliographische Angaben:

Michail Bulgakow, Die Weiße Garde, Seiten: 400, Sprache: Deutsch, Übersetzer: Thomas und Renate Reschke, Format: 1,8 x 18,7 cm, Bindung: Taschenbuch, Klappenbrosch, Verlag: Luchterhand Literaturverlag im Konzern Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München, 1. Auflage 18.4.2006, ISBN: 978-3-630-62095-4, Preise: 14 EUR (Deutschland), 14,40 EUR (Österreich), 19,90 SFr

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im WELTEXPRESS.

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