Off-roading mit dem neue Jimny oder die alte Gelände-Legende lebt

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© Suzuki Deutschland GmbH

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die alte Gelände-Legende lebt. Ein paar Jahre vor der Geburt der Reporterlegende Prudenter erblickte der erste Jimny in Japan das Licht der Welt.

Wirklich wahr, seit 1968 wird der Geländewagen im Land der aufgehenden Sonne unter dem Markennamen Suzuki Jimny angeboten. Seit Sommer 1998 kennen Suzuki-Kunden den Jimny auch in Europa und zwar als Nachfolger des seit 1981 gebauten SJ.

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Unglaublich, aber wahr, erst in diesem Jahr wurde die 2. Generation des Suzuki Jimny in die Autohäuser gestellt. Bevor der neue Jimny am
 27. Oktober 2018 in die europäischen Wagenhäuser kam, bekamen ihn japanische Kunden zu sehen, das war wenige Monate früher und zwar im Juli 2018.

Mit 3645 mm Länge, 1645 mm Breite und 1705 mm Höhe hat er sich gehalten wie sein Vorgänger, doch hier und heute schnurrt ausschließlich ein Ottomotor mit 1,5 Liter (75 kW, 102 PS) unter der kurzen sowie flachen Haube, aber der Jimny ist auch fürs Gelände gemacht und nicht für Autobahnen gebaut worden. Sein Hubraum betrage laut Hersteller 1462 cm³ und seine Höchstgeschwindigkeit 145 km/h. Fürs Gelände reicht das völlig, um das Wild zu hetzen und die Hunde zu schonen.

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Scheucht man scheue Hühner auf, geht der Jimny von 0 auf 100 in 12,8 Sekunden steil. Geil – im Gelände!

Allerdings passt bei vier Jägern im Jimny nur noch ein halber Windhund hinter die dritte Tür. Der Laderaum wirkt auf den ersten Blick kleiner als das 40-Liter-Fass für super Benzin, das man wie folgt verbrauche: 6,8 l Super auf 100 Kilometer kombiniert. Richtig, zum Tanken muss man zu Stellen an Straßen.

Jut, wer alleine oder in trauter Zweisamkeit in Wald und Flur fährt, der klappt die Rücksitze mit ein, zwei Handgriffen um und erweitern auf diese Weise das Ladevolumen auf 377 Liter. Für ein eigenhändig erlegtes Wildschwein sollte das reichen.

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Das Getriebe eines Jimny wird serienmäßig per Hand geschaltet. Optional zum 5-Gang-Schaltgetriebe kann der Kunde ein 4-Gang-Automatikgetreibe wählen.

Der Suzuki Jimney wirkt nur kantig und robust, er fährt sich rund – auch auf rauem Untergrund. Die Stoßfänger mit abgeschrägten Kanten geben den Rädern mehr Raum, damit lassen sich Hindernisse wie Stock und Stein locker und leicht überwinden. Der schwarze Kunststoff schützt dabei die Karosserie vor Steinschlag und Kratzern, allerdings nur da, wo er ist. Logisch, ansonsten ist der Lack ab.

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Außen fallen noch die Ablaufrinnen des neuen Suzuki Jimny an den Dachrändern auf, innen hingegen die steileren A-Säulen und die nach unten abgesenkten Ausschnitte der Fensterflächen, die für eine gute Sicht sorgen, ins Auge, wie auch die grobschlächtigen Griffe und Schalter. Die sind so gestaltet, damit bei flotten Fahrten im Gelände oder beim Arbeitseinsatz mit Handschuhen alles genau so gut geht wie beim Kreuzen mit schicken Schlachtschiffen auf den Straßen, die für Kapitäne der Fernstraßen die Welt bedeuten.

Und damit Ihre Mitfahrer jederzeit einen sicheren Halt haben, befindet sich am Armaturenbrett auf der Beifahrerseite auch ein robuster Haltegriff.

Mit Griff und 1.5 Allgrip Comfort kostet der Suzuki Jimny aktuell 17.915 Euro. 500 Euro drauf für die Metallic-Lackierung und gut is. Mit Automatik kostet die neueste Version der Gelände-Legende 19.095 Euro.

Fotoreportage

Mehr Bilder zum Beitrag in der Fotoreportage: Trendig und geländig – Der Suzuki Jimny von Ted Prudenter.

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