Nomen est Omen: Die Gärten der Könige

Frankfurt am Main (Weltexpress) – Ein wahres Kaleidoskop alter preußischer Glorie und deren Gartenpracht haben die Autoren Marina Heilmeyer und Hans Bach in Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg aufgefaltet. Wenn beim Blättern durch das im Februar 2010 im Prestel Verlag erschienene Buch unsere Augen durch die Parks und an deren Architekturen vorbeischlendern, dann kommt man der Idee des Gartens als Ort der Besinnung, der Wiederbelebung aber auch der Belehrung näher, wie im Klassizismus angedacht. Ebenso finden sich aber auch jene barocken Spolien der Gartenarchitektur, die nicht um 1800 nach englischem Vorbild umgepflügt worden waren. Die Gärten der preußischen Könige widerspiegeln also nicht nur die eine schöpferische Idee, sondern reflektieren eine Vielzahl sich verändernder Moden und geistiger Ideale. Sowohl die Watteauschen Romanzen, als auch die ad fontes Bewegungen des Humanismus haben in den königlichen Gärten der Hohenzollern ihre Spuren hinterlassen.

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