Helsinki, Republik Finnland; Berlin, BRD (Weltexpress). Daß die Mitglieder der Mehrheit der Bevölkerung der Republik Finnland kriegsgeil ist wie die Führung, das wollen sie selbst nicht wahrhaben. Allen Ernstes halten sie das Kriegsbündnis Atlantikpakt für eine Veranstaltung, die den Frieden bringe. Und der Klapperstorch bringt die Babys, möchte mancher meinen.
Kriegspräsident Alexander Stubb, der böse genug ist, an der Seite der VSA Krieg gegen die RF zu führen, arbeitet mit anderen Mitgliedern der Partei Kansallinen Kokoomus daran, das langjährige Verbot der Stationierung von Atomwaffen zu beenden. Seine Regierung brachte einen entsprechenden Gesetzentwurf im in Helsinki veranstalteten Parlament ein. Dahinter stehen als protofaschistische Sammlungsbewegung nicht nur Kokoomus, sondern Perussuomalaiset (Die Finnen und auch Wahre Finnen), die Ruotsalainen kansanpuolue (Schwedische Volkspartei) und die Kristillisdemokraatit (Christdemokraten, früher der Christlicher Bund Finnlands). Nicht nur die protofaschistischen Kriegstreiber in Finnland sehen diesen Staat als Frontstaat. Kriegspräsident Stubb und sein Kriegsminister Antti Häkkänen handeln entsprechend.
Früher galt die finnische Republik auch als neutral, aber das ist sie schon lange nicht mehr. Geld, Waffen und Munition werden an die Faschisten in Banderastan geliefert. Damit hat Finnland der RF indirekt den Krieg erklärt. Mit der RF hat dieser Staat des Kapitals, der 2023 dem Kriegsbündnis Atlantikpakt beitrat, eine 1340 Kilometer lange Grenze.
Damit auf dem Staatsgebiet der Republik Finnland, die ein Vielvölkerstaat ist, Atomwaffen stationiert werden können,müssen noch „rechtliche HIndernisse“ beseitigt werden. Danach soll es so sein, daß nicht nur auf dem Boden Atomwaffen lagern, sondern auch Kriegsflugzeuge diese an Bord und also in der Luft haben dürfen. Dafür müssen Kriegsflugzeuge aus den VSA gekauft werden, vor allem mit dem Geld, das die Staatsbürger der Republik Finnland bezahlen müssen.
Stanislaw Leschtschenko weist unter der Überschrift „Finnland werden US-amerikanische Atomwaffen aufgezwungen“ in RT DE (3.5.2026) darauf hin, daß „Finnland … 64 Kampfflugzeuge vom Typ F-35A Lightning II bestellt“ haben und „dieser mit dem US-amerikanischen Hersteller Lockheed Martin abgeschlossene Vertrag im Wert von 10 Milliarden Euro … die größte Beschaffung in der Geschichte der finnischen Streitkräfte“ sei. „Die ersten acht im Rahmen dieses Auftrags hergestellten Maschinen befinden sich derzeit auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ebbing im US-Bundesstaat Arkansas. In den kommenden Monaten werden finnische Piloten eine Flugausbildung auf diesen Flugzeugen absolvieren. Der Erstflug eines finnischen Piloten auf einem dieser Kampfflugzeuge mit der Bordnummer JF-502 fand am 15. April 2026 statt.“
Das Territorium von Finnland darf, so wollen es die protofaschistischen Kriegstreiber, auch für den Transport von Atomwaffen genutzt werden. Flugzeuge der VSA und deren Vasallenstaaten dürfen dann mit Atomwaffen an Bord über Finnland fliegen und auch dort landen, teilt Stanislaw Leschtschenko ferner mit. So ist das mit dem Kriegsbündnis Atlantikpakt. Es gilt, was galt: mitgefangen, mitgehangen!
Und wer meint, daß die RF auch das einfach so hinnimmt wie den Vormarsch der VSA mit seinen Vasallen auf die GUS im Allgemeinen und die RF im Besonderen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, der meint womöglich auch, daß – siehe oben – der Klapperstorch die Babys bringt.
Die RF hat sich gegen den Protofaschismus im am Reißbrett entstandenen Kunststaat am Rand von Rußland, der deswegen Ukraine genannt wird, nicht gewehrt und im Februar 2014 nicht nur den Faschismus und Banderastan bekommen, sondern den Krieg.
Kein Wunder, daß in Moskau wenigstens scharf formuliert wird. Dmitri Peskow bezeichnete als Sprecher des RF-Präsidenten eine mögliche Stationierung von Atomwaffen in Finnland als „Eskalation in Europa“ und kündigte an, daß die RF im Falle einer Bedrohung „angemessene Maßnahmen“ ergreifen werde.
Vermutlich halten Kenner und Kritiker des Kriegsbündnisses Atlantikpakt in der RF Angriff für die beste Verteidigung.
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