Mike Mohring, ein Feigling im Mehltauland – nur ein weiteres Weichei der Merkel-CDU

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Mike Mohring (CDU). © CDU Fraktion Thüringen

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In Erfurt wählten 45 Abgeordnete des Thüringer Landtages ein Mitglied und Mandatsträger der Fünf-Prozent-Partei FDP, die es mit Ach und Krach ins Parlament schaffte, zum Ministerpräsidenten. Lauter können Politiker nicht die Pauke schlagen.

Was der Trommelfellton, der die Musik macht, mit dem Wählerwillen zu tun hat? Nichts. Kam es jemals auf den Wählerwillen an?!

Thomas Kemmerich, den kaum einer kennt, weder in Erfurt noch anderswo, nahm die Wahl an und freut sich über vermutlich alle für ihn abgegebenen Stimmen, also nicht nur denen aus der Kleinstfraktion FDP, sondern auch aus den Fraktionen AfD und CDU.

Kemmerich kann bei aller Freude weder eine Rede bieten, noch Minister und einen Plan schon überhaupt nicht. Auch an dieser Peinlichkeit im Polit-Betrieb hat vor allem Mike Mohring (CDU) seinen Anteil.

Kemmerich solle vorher erklärt haben, nur antreten zu wollen, wenn es auch einen Kandidaten der AfD gäbe. Die AfD tat ihm den gefallen, wählte ihren Kandidaten aber nicht, mit keiner Stimmer. Tappten CDU und FDP in die Falle der AfD, womit sich Personen in Politik und Presse herausreden wollen?

Keineswegs, denn auch das hatte man vorher erahnen können. Taktisches Abstimmen gehört zu Polit-Alltag in Parlamenten. Das ist ein alter Hut.

Neu ist, dass die AfD erstmals Zünglein an der Waage ist und dieser Ministerpräsident auch ihrer ist und auch der Mann der CDU. Miko Mohring, der sowohl Landesvorsitzender der CDU Thüringen als auch CDU-Fraktionsvorsitzender ist, war zu feige, sich zur Wahl zu stellen. Das hätte nämlich nämlich bedeutet, sich gegen die Merkel-CDU zu stellen. Mohring wird als weiteres Weichei der CDU in die Geschichte eingehen. Einst war die CDU voll von Männern und Frauen mit Haltung und Hirn. Heute herrscht Ebbe im Oberstübchen und im Mehltauland purzeln die Prozente für den Politklimbim, den Christen wie Merkel, Kramp-Karrenbauer und Altmaier veranstalten.

Deswegen ist es die Null- beziehungsweise Fünf-Prozent-Nummer von den Besserverdienenden geworden. Keine Frage: Kemmerich gehört zur Bourgeoisie.

Damit sind und bleiben alle Parteien in der BRD Regierungsparteien bis auf eine: die AfD. Sie ist die einzige echte Oppositionspartei. Und das ist sie vor allem im Reichstag in Berlin.

Anmerkung:

Siehe auch den Artikel Paukenschlag in Erfurt: Bodo Ramelow (Die Linke) in drei Wahlgängen gescheitert – Thomas Kemmerich (FDP) ist neuer Ministerpräsident von Thüringen von Horst-Udo Schneyder.

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