Maskenpflicht und volle Hütte – Demnächst: Derby im Stadion An der der Alten Försterei

Ein Blick auf das Stadion An der Alten Försterei in Berlin. © Foto: Hans-Peter Becker

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Fußball-Profis vom 1. FC Union und von Hertha BSC können sich beim Derby 1. FC Union Berlin gegen Hertha BSC mit 22.012 Zuschauern endlich wieder einmal auf eine volle Hütte in der „Alten Försterei“ freuen.

Der Senat verordnete für das Derby am Sonnabend (ab 18.30 Uhr) die 2-G-Regel mit Maskenpflicht.

Dem Corona-Virus zum Opfer fiel Kevin Behrens. Er sitzt zu Hause in Quarantäne. Dafür kann Max Kruse nach mehreren Wochen Verletzungs-Pause wieder mit den Eisernen auflaufen. „Kruse konnte das Mannschaftstraining in dieser Woche wieder voll absolvieren. Ich bin optimistisch, was seinen Einsatz betrifft“, sagt Union-Trainer Urs Fischer. Der Schweizer warnte seine Männer jedoch vor der Hertha: „Die Mannschaft wirkten in den letzten fünf Spielen ziemlich stabil. Die Spieler lassen sich nach einem Ballgewinn, nicht so schnell wieder vom Ball trennen. Ich denke, das Spiel am Sonnabend wir eine schwere Aufgabe für uns.“

Da gibt ihm Hertha-Trainer Pal Dardai Recht: „Es gibt zwar keinen Favoriten, wenn man aber das ganz große Bild sieht, haben wir die Nase vorn. Liga-Zugehörigkeit, Zuschauerschnitt, im Nachwuchs dominieren wir. Wir haben eine schöne Vergangenheit. Ich bin froh, dass es Union in die 1. Liga geschafft hat. Aber ich glaube, wir sind noch eine Nase vorn.“ Kann sein, muss aber nicht.

Von den bisherigen acht Derbys in der Bundesliga und Zweiten-Liga konnten die Charlottenburger bei drei Unentschieden einen Sieg mehr einfahren. Fischer schreckt das nicht: „Wenn wir die Kleinigkeiten richtig machen: Ich denke da an das letzte Zuspiel vorm Tor, an ein präzises Passspiel und wenn wir konsequent in den Torraum laufen, haben wir eine Chance.“

Derbys sind für Union-Fans nicht erst seit dem Fall der Mauer ein Liga-Höhepunkt. In der DDR-Oberliga duellierten sich die Eisernen 30 mal mit dem BFC Dynamo. Fast immer schlugen die Wellen hoch. Bei sieben Unentschieden marschierten die Eisernen allerdings nur fünfmal als Sieger vom Rasen. Aber das ist Schnee von gestern. Am Sonnabend erwarten wir jedenfalls ein spannendes Spiel mit ungewissem Ausgang.

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