Letztes Rohr der Ostseepipeline Nord Stream 2 „verschweißt“ – Bald fließt noch mehr Gas aus der Russischen Föderation nach Deutschland

Die "Akademik Cherskiy", auch "Akademik Tscherskiy" geschrieben, im Hafen von Mukran. © Foto: Dr. Peer Schmidt-Walther, Aufnahme: 2020

Frankfurt am Main, Mukran, Deutschland (Weltexpress). Die Nord Stream 2 AG teilte am heutigen Montag mit, daß das letzte Rohr der Ostseepipeline Nord Stream 2 „verschweißt worden“ sei. Anschließend werde es auf den Meeresboden abgesenkt und schließlich mit dem anderen Ende verbunden.

Was fehlt? Gas! Das gute wie günstige Gas aus dem Boden der Russischen Föderation soll im Oktober 2021 durch die neuen Rohre fließen und zwar durch den Strang, der schon im Juni 2021 fertiggestellt wurde. Richtig, Nord Stream 2 besteht aus zwei Strängen. Die liegen über weite Strecken parallel zur Nord Stream genannten ersten Leitung.

Begonnen wurde mit den Arbeiten 2018 mit dem Ziel, 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr direkt von Russland nach Deutschland strömen zu lassen. Das haben sich alle Beteiligten über 10 Milliarden Euro kosten lassen.

Mehr als zwei Dutzend Millionen Haushalte in der Bundesrepublik Deutschland können nun mit Gas aus Russland beliefert werden. Dort werden die Krim-Sekt-Korken knallen, denn das Gas ist billiger als teures Fracking-Gas aus den VSA. Allerdings wird es immer wahrscheinlicher, daß Mitglieder der Altparteien, sobald sie an die Regierungsmacht und -Herrschaft kommen, die Steuern auf Erdgas erhöhen werden.

Christen und Sozen, Besserverdienende und Olivgrüne wollen die Steuern für Gas in den kommenden Jahren mächtig gewaltig ansteigen lassen. Wer das will, der muß SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, CSU und Die Linke wählen.