Kommentar: Alles Lüge? – Die Plagiatorin und Soze Franziska Giffey (SPD) tritt als Familienministerin der Merkel-Regierung zurück

Franziska Giffey (SPD). Quelle: Wikimedia, CC BY-SA 3.0, Foto: Olaf Kosinsky - Eigenes Werk

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Im WELTEXPRESS wurde die Soze Franziska Giffey (SPD) schon länger als Plagiatorin bezeichnet. Es gilt, was galt. Wer plagiiert, wer ein Werk plagiiert, und eine wissenschaftliche Arbeit ist ein Werk, der ist ein Plagiator. Die meisten Männer und Frauen dürften Plagiateure der Kategorie Abschreiber und Aufwärmer sein, aber auch Stukturplagiateure und sogar Selbstplagiateure laufen frei herum.

Darüber hinaus gibt es auch noch Übersetzungsplagiateure, Ideenplagiateure und Vollplagiateure. Wer die Doktorarbeit der Soze Franziska Giffey gelesen hat, der wird wissen, welche Art von Plagiatorin die Soze ist.

Heute heißt es in Berlin, daß sie mehr oder weniger deswegen Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel „um ihre Entlassung gebeten“ habe.

Unter dem Titel „Wegen Plagiaten in der Doktorarbeit – Franziska Giffey als Familienministerin zurückgetreten“ wird in „Tagesspiegel“ mitgeteilt, daß sie „in der Affäre um ihren Doktortitel … ihren Rücktritt eingereicht“ habe.

Dazu teilt Giffey unter anderem mit, was sie schon mitgeteilt hatte. Das kann man lächerlich finden, doch das auch ist traurig, denn Sie scheint Ihren eigenen Lug und Trug bis heute nicht begriffen zu haben. Die Soze Giffey schreibt: „In den letzten Tagen sind erneut Diskussionen um meine Dissertation aus dem Jahr 2010 aufgekommen. Nachdem die Freie Universität Berlin bereits im Jahr 2019 eine zweite Überprüfung der Arbeit vorgenommen und eine Entscheidung auf Nichtaberkennung des Titels getroffen hat, wurde das Verfahren im Jahr 2020 erneut aufgerollt. Dies geschah über ein Jahr nach dem abschließenden und rechtskräftigen Verwaltungsakt aus dem Jahr 2019. Ich habe daraufhin erklärt, meinen Titel nicht mehr zu führen, unabhängig vom Ausgang des Verfahrens.“

Für wie doof muß jemand die Deutschen halten, der das so und nicht anders schreibt? Ihren Titel nicht mehr führen zu wollen, als sei das eine Frage des Geschmacks. Der Doktortitel ist als Namenszusatz der höchste akademische Grad, der belegen soll, daß sein Träger nicht nur einen originellen Beitrag zur Wissenschaft geleistet hat, sondern auch einen originären.

Leute mit dem höchsten akademischen Titel kamen an der Freien Universität Berlin offenbar zu dem vorläufigen Ergebnis, daß der Giffey, die weiter Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden will, der Doktortitel aberkannt werden muss. Daß das ganze Verfahren auch ein völliger Reinfall von Verantwortlichen der FU ist, das darf nicht verschwiegen werden. Dank gebührt Studenten des ASta der FU und Journalisten, die wenigstens eine Geheimniskrämerei öffentlich machten.

Daß Giffey zu den Plagiatsvorwürden erklärt „Ich stehe weiterhin zu meiner Aussage, dass ich meine Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben habe – so wie ich es vor zwölf Jahren für richtig gehalten und mit der wissenschaftlichen Begleitung meiner Arbeit durch eine Professur im Fachbereich Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin abgestimmt habe. Ich bedauere, wenn mir dabei Fehler unterlaufen sind“, das ist mehr als verwunderlich.

Zum Rücktritt von Bundesfamilienministerin Giffey erklärt Katja Suding, stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende, per FDP-Pressemitteilung vom 19.5.2021: „Der Rücktritt von Familienministerin Giffey ist angesichts der bevorstehenden Aberkennung ihres Doktortitels und ihrer Ankündigung richtig und notwendig. Bei wissenschaftlichen Arbeiten darf es auch für Bundesminister keine doppelten Standards geben. Die Bundeskanzlerin muss nun schnell für klare Verhältnisse sorgen und die Spitze des Familienministeriums neu besetzen. Angesichts der immensen sozialen und psychischen Folgen der Corona-Pandemie für unsere Kinder muss das Familienministerium handlungsfähig sein.“

Martin Reichardt, familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, wird in einer Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag wie folgt zitiert: „Der Rücktritt von Frau Giffey ist eine richtige und längst überfällige Entscheidung. Nicht nur wegen des Plagiats der Doktorarbeit, sondern auch wegen ihrer Unfähigkeit als Familienministerin hätte sie zurücktreten müssen. Ihr Standpunkt zu Familien, Kindern und Senioren war des Amtes nicht würdig. Zumal sie sich mehr als Frauen- oder Gleichstellungsministerin, denn als Familienministerin verstand. Ihre Amtszeit war geprägt von Untätigkeit in der Familienpolitik. In der sogenannten Corona-Krise, in der Kinder und Familien besonders leiden, hat sie sich nicht für die Belange von Familien eingesetzt.

Es ist zu hoffen, dass die Wähler bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen richtig abstimmen werden. Besonders für die mir am Herz liegenden Familien und ihre Kinder sowie unsere Senioren, die alle unter den unsäglichen Corona-Maßnahmen zu leiden haben, wünsche ich mir einen Minister, der der Aufgabe gewachsen ist und alle Anliegen ideologiefrei im Blick hat.“

Was für die Bundesrepublik Deutschland nicht gut genug scheint, das soll für den Stadtstaat Berlin reichen?

Ja, reicht, denn Berlin ist ein Augiasstall.

Das gilt – nebenbei bemerkt – anscheinend auch für die SPD.

Anmerkung:

Lesen Sie auch die „Glosse: Elendig lang im Abgang? – Was stimmt bei den Sozen und dem Polit-Luder Franziska Giffey (SPD) nicht?“ von Stefan Pribnow.

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