Berlin, BRD (Weltexpress). Der Vorfall ereignete sich einer Luxuswohnung in Europas berühmtestem Steuerparadies – Monte Carlo -, wo eine Paketbombe, die mit Nägeln und Bolzen gefüllt war, um ihre Wirkung auf die Menschen in der Nähe zu maximieren, explodierte. Oper des Attentates waren der ehemalige ukrainischer Oligarch Wadim Jermolajew, seine Frau, die beide Beine verlor, und eines seiner Kinder.
Jermolajew gehört zu den Oligarchen, die sich durch die Privatisierungen nach dem Zerfall der Sowjetunion in seinem Heimatland Ukraine bereicherten. Seine Geschäfte sind, wie immer, teils legal, teils höchst undurchsichtig. Als Multimillionär mit einem eigens erworbenen zypriotischen Pass könnte Monte Carlo jedoch durchaus sein Wohnsitz gewesen sein, charakterisiert das kommunistische Magazin „Contropiano“ am 1, Juli 2026 seine Herkunft.
Ein Geschäftsmann, dem – wie allen seinesgleichen – der Geldbeutel am Herzen lag und der keinerlei Unterschiede zwischen „nationalistischen“ Hintergründen machte, um sein Geschäft am Laufen zu halten. Sein Abenteuer begann in der Ukraine, in Dnipro – auch Dnepr sowie oft noch Dnepropetrowsk oder Dnjepropetrowsk geschreiben -, doch wenn es auf der Krim, in Russland oder anderswo etwas zu gewinnen gab, zögerte er nicht.
Gerade wegen dieses „ökumenischen“ Ansatzes wurde er von der Kiewer Junta auf die schwarze Liste der „Sanktionierten“ gesetzt. Kurz gesagt, es war allzu offensichtlich, dass es sich um einen „politischen Angriff“ handelte. Und zwar den ersten, sogar im Paradies der Millionäre, das offenbar nicht länger immun gegen die Schrecken der übrigen Welt ist.
Seit Jahrzehnten wird in der westlichen journalistischen und juristischen Terminologie ein überstrapazierter Begriff für diese Art von Handlung verwendet: „Terrorismus“.
Und was sagte Monacos Generalstaatsanwalt Stéphane Thibault dazu? Er schloss die Terrorismustheorie aus und schien eher geneigt, die Theorie einer „Abrechnung zwischen der Mafia“ zurückzuweisen.
Die Redaktionen der etablierten Medien stimmten wortlos überein: „Das ist kein Terrorismus.“
Zwischen den Zeilen fällt natürlich vielen die frappierende Ähnlichkeit zu den Anschlägen und Attentaten auf, die der ukrainische Geheimdienst SBU unter der Führung von Budanow in Moskau gegen mehrere russische Generäle verübte. Doch sie halten sich mit der naheliegendsten Hypothese zurück. Da er in Kiew als „Verräter“ galt, erscheint es logisch, dass der Attentäter, der beim Platzieren der Bombe und seiner anschließenden Flucht über die Grenze nach Frankreich (nur wenige Meter vom Wohnhaus entfernt) gefilmt wurde, von dort stammte.
Dies bestätigt unsere langjährige Position, den Begriff „Terrorismus“ als Kriegspropaganda zu entkräften. Er dient lediglich dazu, den „Feind“ zu definieren – und ihn auf monströse Weise zu charakterisieren. Er beschreibt nichts Objektives, nichts, was für alle gültig wäre. Wird eine bestimmte Handlung von einem der eigenen Leute ausgeführt, ist sie eine „notwendige Geste“ und somit legal; wird dieselbe Handlung von einem „Feind“ ausgeführt, ist sie eindeutig „Terrorismus“.
Man kann sich leicht vorstellen, wie die Schlagzeilen in Zeitungen und Fernsehen ausgesehen hätten, wenn es sich um einen Bombenanschlag auf einen russischen Oligarchen gehandelt hätte, der mit Putin aneinandergeraten war.
Hier jedoch maximale Gelassenheit: „Es ist kein Terrorismus, keine Sorge, vergessen Sie es schnell.“
Der ethische Verfall des Westens in der Krise bringt Monster hervor, die sich nicht länger verbergen lassen. Wir haben zwei Terrorstaaten direkt vor unserer Haustür – Israel und die Ukraine –, die ohne Rücksicht auf Regeln, Grenzen oder Verbündete agieren.
Es handelt sich um zwei Staaten, die von allen Mitgliedern der Atlantischen Allianz physisch unterstützt werden, weshalb es sehr einfach wäre, sie zu einem respektvolleren Verhalten, zumindest gegenüber ihren Verbündeten, zu zwingen. Es würde genügen, die Lieferungen und die Finanzierung zu reduzieren. Sie würden es sofort verstehen.
Das geschieht nicht, weil unsere Regierung damit einverstanden ist. „ Sie erledigen die Drecksarbeit für uns “, hat der Taugenichts Friedrich Merz, der jetzige deutsche Bundeskanzler, bereits gestanden. Also macht es nichts, wenn sie ab und zu ein bisschen Dreck liegen lassen.
Gewöhnen wir uns also an Bomben und Mörder in unseren Straßen und Häusern. Sie sind keine „Terroristen“, sie sind „unsere“.
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