Keine Skandale – Kulturbauten in Dresden wachsen planmässig

Dresden, Sachsen, Deutschland (Weltexpress). Katastrophenmeldungen sind im deutschen Kulturleben alltäglich. Theater, Kulturhäuser, Kinos, Bibliotheken, Jugendklubs werden geschlossen, stillgelegt, abgerissen oder zweckentfremdet. Soeben hat der Deutsche Musikrat den Kannibalismus und die Projektititis in der Kulturszene beklagt. Gemeint ist: die Kultureinrichtungen machen sich gegenseitig das Geld und die Existenz streitig oder hangeln sich von Projekt zu Projekt, anstatt planmäßig ihr künstlerisches Profil entwickeln zu können. Und wo schon einmal etwas neu gebaut (Elbphilharmonie in Hamburg) oder saniert (Staatsoper in Berlin) wird, wachsen die Kosten auf das Mehrfache des Geplanten. In Hamburg kommt es sogar zu Protestdemonstrationen der Blockopy-Bewegung, weil »die Geschichte der Elbphilharmonie nicht eine von Kultur und Kunst, sondern von Geldverschwendung« ist.

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