Italienische Nationalstürmerin Ilaria Mauro wird weiter beim Aufsteiger SC Sand auf Torejagd gehen – Eine garantierte Spielpraxis ist für die Torjägerin wichtiger als die Frankfurter Bank

Ilaria Mauro im Spiel gegen 1. FFC Frankfurt II© Udo Künster

Alt-Herren Gilde der Vermittlerbranche

„Der 1. FFC Frankfurt war an Ilaria dran und wir sind glücklich, dass sie uns den Zuschlag gegeben hat“, erklärte Sands Manager Gerald Jungmann und fügte hinzu: „Sie wird für uns in der ersten Liga eine ganz wichtige Spielerin sein und uns sicher noch ganz viel Freude bereiten.“ Mauro ist mit 21 Treffern derzeit die beste Torjägerin der ersten und zweiten Ligen. Das ihre Torerfolge eigentlich der beständigen Mannschaftsleistung des SC Sand und dem präzisen Zuspiel der Ex-Turbine Patricia Hanebeck zu verdanken sind, dass wußte wohl die italienische Nationalspielerin besser als die "Alt-Herren Gilde der Vermittlerbranche".

Sportliche Perspektiven zählen mehr als die Frankfurter Bank

Es ist bemerkenswert, dass die Spielerin sich für ihren alten Verein und gegen eine Top-Mannschaft wie Frankfurt entschieden hat. Das klassische Lockmittel 5000 Euro pro Monat, plus Wohnung und PKW, zog bei der italienischen Fußballerin aus der Provinz Udine, Friaul-Julisch Venetien, wohl nicht. Mit Sicherheit sah sie in Sand bessere sportliche Perspektiven, als sich im Konkurrenzkampf mit Célia Sasic, Lira Bajramaj und Co. verheizen zu lassen. Mauro entschied sich für den sportlichen Wettkampf und gegen das Schicksal einer Edelreservistin beim zweifachen Triple-Gewinner.

Nationaltrainer schätzen eher regelmäßige Spielpraxis 
      

Mauro spielte Jahrelang in der italienischen U-19-Nationalmannschaft und wurde im Frühjahr 2008 erstmals in die Italienische Fußballnationalmannschaft der Frauen berufen. Sie gab im Rahmen des Algarve-Cups ihr A-Länderspieldebüt für Italien gegen die Chinesische Fußballnationalmannschaft der Frauen in Loulé. Im Juni 2013 wurde Sie vom Nationaltrainer Antonio Cabrini für die Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2013 in Schweden nominiert. Sie spielte bei der Endrunde in drei Spielen und erzielte dabei ein Tor. Nationaltrainer schätzen bei Spielerinnen eher die wöchentliche Spielpraxis ihrer Frauen als mangelnde Auseinandersetzung mit erstklassigen Gegnern.

Quellen: SC Sand, Wikipedia, DFB, UEFA, Sponsors

 

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