Italien hilft Tunesien mit Kredit von 100 Millionen Euro zur Lösung von Flüchtlingsproblem

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„Der Flüchtlingsstrom hat eine Krise auf der italienischen Insel Lampedusa ausgelöst“, meldet die Agentur weiter.

In der vorigen Woche waren mehr als 5000 Flüchtlinge aus Nordafrika, vorwiegend aus Tunesien, auf der italienischen Mittelmeerinsel eingetroffen. Im Zusammenhang mit der entstandenen Situation verhängte der italienische Ministerrat am Samstagabend den Notstand über die Insel.

Die Pläne zur Finanzhilfe für Tunesien gab der italienische Außenminister Franco Frattini bekannt, der am Montag zu einem Kurzbesuch in Tunis weilte.

Zuvor hatte die EU-Außenministerin Catherine Ashton Finanzhilfe für Tunesien in Höhe von 258 Millionen Euro im Zeitraum bis 2013 angekündigt. Ashton zufolge werden dabei 17 Millionen Euro unverzüglich zur Unterstützung des Prozesses der demokratischen Umgestaltungen in Tunesien bereit gestellt.

Zahlreiche tunesische Flüchtlinge begaben sich nach der so genannten Jasminrevolution am 14. Januar 2011 mit Booten zur italienischen Küste. Im Ergebnis dieser Revolution floh Tunesiens Präsident Zine El-Abidin Bin Ali zusammen mit seiner Familie nach Saudi Arabien und wurde am Tag darauf abgesetzt.

RIA Novosti

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