Ist der Schrott aus den Lug- und-Trug-Fabriken der Volkswagen AG gutes Geld wert? Rabatt versus Dieselprämie oder wie weiter?

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VW in Wolfsburg. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Von Skandal bis Prämie, überall steckt Diesel drin. Doch das scheint nur so, denn es sind meist miese Manager genannte Männer, die an der Uhr drehen.

Deren Zeiger scheint bei der Dieselprämie der Volkswagen Aktiengesellschaft mit Sitz im niedersächsischen Wolfsburg auf eine Ausdehnung auf ganz Deutschland zu zeigen. Laut „Welt“ (18.1.2019) sei „das tagelange Ringen zwischen dem Bundesverkehrsministerium und Volkswagen … entschieden – und am Ende“ aber der Autobauer eingelenkt. „Der Konzern wird die sogenannte Wechselprämie für Diesel beim Tausch eines alten gegen ein neueres Modell bundesweit ausweiten“, teilt Nikolaus Doll unter der Überschrift „Volkswagen knickt ein – und zahlt Dieselprämie in ganz Deutschland“ mit.

„Diesel-Tauschprämien nur in 14 sogenannten Intensivstädten, in denen die Luftwerte besonders mies sind: Zu mehr war VW bisher nicht bereit“, schreibt Markus Abrahamczyk in „T-Online“ (19.1.2019) und teilt ferner mit, dass der neuen Entscheidung, die noch nicht von VW bestätigt wurde, das Ergebnis von Gesprächen „zwischen VW-Chef Herbert Diess und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU)“ sei und behauptet „eine Förderung von 500 Euro bis 9.000 Euro“, die Kunden in Anspruch nehmen könnten, „die einen Diesel der Abgasnorm Euro-4 oder Euro-5 gegen einen modernen Diesel eintauschen“ wollen.

Mit den Worten „Die zuständigen Vorstandsgremien werden voraussichtlich Anfang der kommenden Woche Entscheidungen dazu treffen“ wird in der „Frankfurter Allgemeine“ (18.1.2019) ein nicht namentlich genannter VW-Sprecher zitiert.

Doch diese bundesweite Dieselprämie, über die bei VW offensichtlich noch entschieden werden müsse, schließe laut „T-Online“ andere Rabatte aus. Mit anderen Worten: Nachlässe nachrechnen und vergleichen. Hinzu kommt, dass der alte Wagen zu einem zumutbaren Restwert vom Händler zurückgekauft werden muss. Viel Vergnügen beim Verhandeln.

Mit diesem Wissen wirken die Worte von Andreas Schauer gegenüber der „Frankfurter Allgemeine“ umso hinterhältiger. Unter dem Titel „VW will bundesweite Tauschprämie für ältere Diesel anbieten“ (18.1.2019) wird Merkels Minister wie folgt zitiert: „Damit ist der größte deutsche Autokonzern der erste Anbieter, der allen Dieselbesitzern in Deutschland ein richtig gutes Tauschangebot für sauberere Autos macht.“

Aha.

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