Insolvenzverschleppung durch Christen und Sozen der Altparteien in der BRD – Schafft die Merkel-Regierung eine „unverantwortliche Zombieökonomie“?

Nur noch Kleingeld im Portemonnaie. Quelle: Pixabay

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Zombies. Als Zombies gelten in der Welt wahnsinniger Kopfgeburten Tote, die ein willenloses Werkzeug derer sind, die sie zum „Leben“ erweckt haben. Nun, mehr denn je nutzen Kenner und Kritiker der Politischen Ökonomie diesen Begriff für das, was sie mit Wirtschaft meinen, im Allgemeinen und für Kapitalgesellschaften im Besonderen.

Karl-Heinz Paqué (FDP) teilt in „Freiheit“ der Friedrich-Naumann-Stiftung unter der Überschrift „Investitionsstau auflösen: Unserer Volkswirtschaft droht die Zombie-Ökonomie“ (ohne Datum) mit, was er vorher in „Focus“ (3.12.2020) verkünden durfte, dass nämlich „Konkursschutz und Hilfsprogramme der Bundesregierung die große Pleitewelle“ verhindert hätten. Er hält fest: „Je länger allerdings der gesellschaftliche Ausnahmezustand dauert, umso „systemrelevanter“ wird er auch. Dies gilt vor allem für zwei zentrale Instrumente der permanenten Regeneration, auf die eine gesunde Marktwirtschaft zurückgreifen muss, will sie nicht zur Zombie-Ökonomie verkommen: Konkurse und Investitionen.“

Nun, die Christen und Sozen der Altparteien CDU, CSU und SPD machen genau das. Sie verschlimmbessern die Lage. Die Welle an Konkursen wird immer weiter aufgestaut. Paqué ist der Ansicht, dass „je länger nun der Konkursschutz gewährt“ werde, „desto dramatischer … dieser Dammbruch werden“ könnte.

Er ist nicht der einzige. Stephan Brandner (AfD) hält die Merkel-Regierung für eine, welche „die unverantwortliche Zombieökonomie“ schaffe.

Die meisten Deutschen in der BRD sind offensichtlich selten dämlich, dieses zu verstehen. Sie scheinen an den Endsieg zu glauben. Andere sehen den Feind schon im Vorgarten.

Die überwältigende Mehrheit der Deutschen, die es noch sind und sein wollen, scheint es stillschweigend hinzunehmen – wie so vieles andere mehr -, dass die von Abgeordneten im Berliner Reichstag ermächtige Merkel-Regierung „eine Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis 30. April 2021 will. So und nicht anders teilte das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz heute in Berlin mit. Wieder einmal wird der Dammbruch verschoben und der Damm erhöht mit der Folge, dass sich auch die Wasser dahinter noch höher aufstauen. Würde sich Paqué im Grabe umdrehen, wenn er schon darin läge? Als Besserverdienender geht er selbstverständlich nicht auf die Straße, weil er dort nicht enden wird.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland, Stephan Brandner, sieht im Tun der Merkel-Regierung wie Paqué eine massive Gefahr für die deutsche Wirtschaft und fordert die Bundesregierung auf, von derartigen Plänen Abstand zu nehmen. Per AfD-Pressemitteilung teilt er mit: „Die staatlich ge- und beförderte Insolvenzverschleppung wird dazu führen, dass unsere Wirtschaft noch deutlich schwerere Schäden nimmt, als ohne die Regelung anzunehmen wäre. Die Bundesregierung will mit der Verschiebung einzig darauf hinwirken, dass unschöne, reale Bilder, die durch die katastrophale Politik entstehen, immer weiter in die Zukunft verschoben werden. Dennoch rollt eine riesige Insolvenzwelle auf uns zu, die nicht mehr zu verhindern sein wird. Betroffen sein werden davon nicht nur die insolventen Betriebe, sondern auch die noch ‚gesunden’, die gutgläubig Leistungen erbringen und die demnächst mit Rückforderungen von Insolvenzverwaltern konfrontiert werden. Wir fordern eine sofortige Beendigung der staatlich angeordneten Betriebsschließungen und eine vernunftbasierte Coronapolitik. Nur so können Unternehmen eventuell noch gerettet werden. Die Verschiebung der Insolvenzantragspflicht wird das Gegenteil bewirken!“