Hohe Strafzölle im Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China

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Frachtschiffe im Hamburger Hafen.
Containerschiffe im Hamburger Hafen. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Donald Trump verhängt als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) Strafzölle im Wert von 50 Milliarden Dollar auf Waren aus der Volksrepublik China. Betroffen sollen laut Nachrichtenagenturen und Medien mehr als 1100 Produkte sein.

Auf den neuen Angriff aus Washington reagiert Peking. Chinas Präsident Xi Jinping verhängt 25 Prozent Strafzölle auf 659 amerikanische Produkte im gleichen Wert. Vielleicht sind es auch weniger Produkte. So genau und klar ist das zur Stunde noch nicht. Auf jeden Fall sollen ab vom 6. Juli 2018 25 Prozent Strafzölle auf 545 US-Produkte im Wert von 34 Milliarden Dollar gelten. Betroffen seien Agrargüter und Autos.

Damit treffe China nach Expertenmeinungen Autoindustriearbeiter und Landarbeiter. Damit greift Xi Jining dort an, wo viele Wähler von Trump zuhause sind. Aus Peking heißt es weiter, dass ein Charge von Boeing-Aufträgen durch Airbus ersetzt werden könne.

Experten rechnen damit, dass Hunderttausende chinesische Wander- und Lohnarbeiter von heute auf morgen auf die Straße gesetzt werden. Doch wohin sollen die Arbeitslosen wandern? Peking rechnet mit Protestmärschen.

Die USA verhängen vor allem auch Präventivzölle, um China in Schlüsseltechnologien in den Sparten Satellitentechnik, Halbleitertechnik oder Batterietechnik für selbstfahrende Autos nicht hochkommen zu lassen. China investiert und fördert besondern stark die Bereiche Medizin-, Halbleiter- und Autotechnik.

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