„Gut gebrüllt, Löwe“: Kurz und Merkel wollen in EU-Finanzverhandlungen Härte zeigen – Doch am Ende wird es heißen: „Hohle Töpfe haben den lautesten Klang“

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Ein Blick aufs Kanzlerinnenamt. Quelle: Pixabay, Foto: Stephanie Ev

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Sebastian Kurz ist als Bundeskanzler der Republik Österreich heute bei Angela Merkel, die noch immer Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland ist. Diese deutschen Staaten gelten als Nettozahler der Europäischen Union. Die Schweizer Eidgenossenschaft ist nicht Mitglied der EU.

Nettozahler müssen viel geben, bekommen aber wenig zurück. Jetzt, wo das VK endlich draußen ist aus der EU genannten Veranstaltung, erhöhen sich für die Deutschen die Kosten, während ihr Gewicht schwindet, schließlich stimmten die Engländer oft mit den Deutschen. Man darf sagen, dass sie mit den Deutschen bei einigen Themen auf einer Linie waren.

Allerdings lehnten die Engländer auch unter Boris Johnson als Premierminister das Schutzlosstellen von Grenzen im Gegensatz zu den Merkel-Deuschen ab.

Kurz und Merkel kündigten heute in Berlin an, als EU-Nettozahler in den anstehenden EU-Finanzverhandlungen hart verhandeln zu wollen. „Gut gebrüllt, Löwe“, möchte man mit Shakespeare zum Alptraum EU sagen. Doch am Ende wird es wieder heißen: „Hohle Töpfe haben den lautesten Klang“, oder?

Engländer möchte man sein!

Im „Handelsblatt“ (3.2.2020) teilt Hans-Peter Siebenhaar unter dem Titel „Österreichs Bundeskanzler wettet auf Schwarz-Grün in Deutschland – Bei einem Besuch in Berlin preist Österreichs Regierungschef seine schwarz-grüne Koalition als Modell für Deutschland“ mit, das es vor allem in der „Debatte um die Finanztransaktionssteuer und in zentralen Flüchtlings- und Migrationsfragen … keine Einigung“ zwischen Kurz und Merkel gegeben habe.

Kurz besuchte nicht nur Personen aus der Politik in Berlin, sondern auch der (Springer-)Presse. Journalisten von „Bild“ und „Welt“ gelten als Hofberichterstatter vom Ballhausplatz.

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