Gewinneinbruch beim TUI-Reisekonzern um fast 50 Prozent

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Eine Bettenburg auf Stahl namens "Mein Schiff" von TUI. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die anderen sind Schuld. Bei „T-Online“ (13.8.2019) liest sich das unter der Überschrift „Neustrukturierung geht voran – Tui-Gewinn bricht wegen Flugverbots für Boeing 737 Max ein“ so: „Das Flugverbot für Boeings Mittelstreckenjet 737 Max hat dem weltgrößten Reisekonzern Tui von April bis Ende Juni einen herben Gewinneinbruch eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Gewinn von rund 22 Millionen Euro – 85 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem halten sich die Kunden bei den Buchungen für den Sommer weiter zurück. Bis Anfang August verkaufte Tui ein Prozent weniger Sommerurlaube als ein Jahr zuvor. Dabei stiegen die Preise im Schnitt um ein Prozent.“

Bei so viel The Boeing Company fällt die notwendige „Neustrukturierung“ der TUI hinten runter und geht der Buchungsrückgang von einem Prozent unter, oder?

„Den Umsatz steigerte TUI trotz der Probleme um fast vier Prozent auf 4,75 Milliarden Euro“, teilt „Spiegel-Online“ (13.8.2019) mit. „So waren die konzerneigenen Kreuzfahrtschiffe stärker gefragt. Außerdem hat das Unternehmen sein Geschäft mit Ausflügen in den Urlaubsregionen durch Übernahmen kräftig ausgeweitet.“ Sowohl für die Ausbeutung der Natur noch deren Verschmutzung durch die auf dem Wasser schwimmenden Bettenburgen und fahrenden Kleinstädte – von einer Kleinstadt spricht man bei einer Einwohnerzahl von zwischen 5.000 und 20.000 – muss der Konzern zahlen, das tun schon seine Steuern zahlenden Gäste.

Ob die TUI noch an der Bestellung von acht weiteren Boeing 737 Max zu den bereits 15 erhaltenen festhält, das darf bei weiteren Problemen mit diesen Maschinen von Boeing bezweifelt werden.

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