„Grundprinzipien im Flugzeugdesign missachtet“ – Immer mehr Aufrufe zum Boykott von Boeing – Aktienkurs von Boeing auf Sinkflug

Eine Boeing 737 Max 8 über den Wolken. © Boeing

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Nach den Abstürzen von Maschinen des Typs 737 MAX des VS-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing, müssen diese mit einem offensichtlich hohen Restrisiko behafteten Kisten am Boden bleiben.

In der „Bild“ (7.4.2019) zitiert Heiko Roloff den Anwalt „Brian Alexander, Partner der New Yorker Kanzlei Kreindler & Kreindler“ mit den Wort: „Boeing hat ein Grundprinzip im Design von Passagierflugzeugen missachtet. Der Hersteller hat zugelassen, dass eine einzige Fehlermeldung eine Sequenz von Ereignissen auslöst, die zu einem Kontrollverlust führt.“

Er und andere Juristen würden eine Welle von Schadenersatz-Klagen erwarten. Andere Juristen?

VS-Amerikans angeblich „härtester Verbraucherschützer“ sei „Ralph Nader (85)“, der laut Roloff „eine Nichte an Bord der abgestürzten Ethiopian-Airlines-Maschine“ gehabt haben solle. Nader „forderte in Chicago: ‚Alle 737 MAX müssen zurückgerufen werden.‘ Wenn dies nicht geschehe, empfehle er, den Boeing-Bestseller zu boykottieren.“

Nader ist nicht der einzige, der zum Boykott von Boeing aufruft. Das Weltnetz ist voll davon. Auch deswegen gerät der Aktienkurs von Boeing mit Hauptsitz im VS-amerikanischen Chicago immer stärker unter Druck. Roland Lindner berichtet in der „Frankfurter Allgemeine“ (8.4.2019) davon und dass „Analysten der Bank of America“ für die 737 MAX von Boeing „mit einer Zwangspause von sechs bis neun Monaten“ rechnen würden, weswegen auch die Produktion gedrosselt werde. Er hält fest: „Nach all diesen Nachrichten geriet der Aktienkurs des Unternehmens am Montag abermals unter Druck und notiert im Handelsverlauf mehr als 4 Prozent im Minus.“

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