Genug geredet?! – Mehr Uzi wagen, weniger Sonntagsreden halten

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UZI. Quelle: Pixabay, Grafik: Mickey Mikolas

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Der 1955 in London geborene Jeremy Nissim Issacharoff ist seit dem 29. August 2017 Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland (BRD). Dass er als israelischer Botschafter in Berlin nicht Deutsch spricht, das mögen manche bedauernwert finden. So what!

Dass Issacharoff nach dem misslungenen Mordanschlag auf Juden in einer Synagoge in Halle dieses aus Sicht des Mörders „verkackte“ Attentat zum Anlass nimmt, in der BRD lebende Juden aufzufordern, nach Israel auszuwandern, das mag man ebenfalls betrüblich finden, aber wundern muss man sich nicht, denn der Judenhass hierzulande nimmt zu. And now?

Einige Deutsche wollen in der BRD weitere Synagogen bauen, damit die Juden bleiben.

Passend dazu erklärten Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Josef Schuster, seit November 2014 Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, heute in Halle, dass sie die Aufforderung Issacharoffs als „nicht sinnvoll“ halten würden, wie es heute in „Sputnik“ (10.10.2019) heißt.

Unter der Überschrift „Synagogenbau gegen Antisemitismus des Halle-Attentäters“ notiert Andreas Peter: „Schuster erklärte, Rechtsextremismus wie in Deutschland erlebe er zwar in Israel nicht, aber ob er gegen antisemitischen Terror in Israel besser geschützt sei als in Deutschland wolle er ’nicht unterschreiben‘. Horst Seehofer hält es für sinnvoller, „in der Bildungspolitik die Grundlagen zu legen, für das Verständnis von Judentum oder den Holocaust.“ Und im Übrigen müsse die Antwort auf Terror wie den von Halle ‚Dialog und Rechtsstaat sein, nicht Flucht, dann hätten Terroristen ihr Ziel erreicht.'“

Mit Paragrafen und Palaven allein wird man Juden auch künftig nicht schützen können. Und der Rechtsstaat gerät nicht nur immer mehr aus den Fugen, er gerät unter der Merkel-Regierung zur Farce, wenn sie das Recht bricht, statt es durchzusetzen. 

Vielleicht sollte man Seehofer, Schuster und anderen einmal deutlich machen, dass die Juden in Israel mit der Uzi in der Hand beschützt werden und zwar von den Soldaten und Offizieren der Zahal, einer mehr als minder echten Volksarmee, die sich als Schule der Nation versteht.

Vielleicht sollten sich die gescheiterte Kanzlerin und ihre Minister der bei der Zahal Hilfe holen, denn die Sonntagsreden von Mitgliedern und Mandatsträgern der Altparteien CDU, CSU und SPD werden wohl wenig helfen.

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