Geldschwemme über Anatolien – Türkische Notenbank senkt Leitzins und kündigt Liquiditätsspritzen „zu vorteilhaften Zinsbedingungen“ an

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Türkische Lira, Türk Lirasi. Quelle: Pixabay

Ankara, Türkei (Weltexpress). Dass die türkische Zentralbank, die Lira druckt ohne Ende, jetzt auch noch den Leitzins senkt, das war erwartet worden. Doch die Leitzinssenkung findet früher statt als angedacht.

Dass „die Währungshüter den Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld um einen ganzen Prozentpunkt auf nunmehr 9,75 Prozent“ kappten, „wie die Notenbank am Dienstag mitteilte“, das steht im „Handelsblatt“ (17.3.2020).

Unter der Überschrift „Geldpolitik – Türkische Notenbank senkt ihren Leitzins wegen Coronakrise“ wird als Grund ein Coronavirus genannt. Der Sultan von Anatolien dürfte sich freuen, ihm und vielen Landsleuten schwimmen die Felle weg.

Die Inflation beträgt über 12 Prozent.

„Reuters“ (17.3.2020) teilt zudem unter dem Titel „Türkische Notenbank senkt wegen Viruskrise ihren Leitzins“ mit, dass „die Notenbank … zudem Liquiditätsspritzen für die heimischen Banken zu vorteilhaften Zinsbedingungen“ angekündigt habe.

Ja, ist denn schon Weihnachten und Ostern zugleich in dem Muselmanenstaat?

Die sogenannte wirkliche Wirtschaft solle billige Kredite bekommen, um so die stagnierende Konjunktur anzukurbeln.

Das hat fürs Volk noch nie funktioniert oder frei nach Albert Einstein formuliert: „Alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert“, das ist „die reinste Form des Wahnsinns“.

Am Ende werden wieder viele in der Geldflut ertrinken.

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