Freie Presse in Venezuela? – Laut Reporter ohne Grenzen schikaniere und unterdrücke die Maduro-Regierung Journalisten

Venezuela
Die Fahne Venezuelas weht im Wind. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) teilt per Pressemitteilung vom 15.1.2021 unter dem Betreff „Venezuela: Neue Zensurwelle gegen regierungskritische Medien“ mit, das ROG „die jüngsten Angriffe der Regierung von Nicolás Maduro auf mehrere kritische und unabhängige Medien“ verurteilen würde.

Dazu heißt es: „Staatliche Behörden suchten Redaktionen auf, beschlagnahmten Ausrüstung und verhörten Medienschaffende. Der Online-Fernsehsenders ‚VPI TV‘ musste seinen Betrieb in Venezuela bis auf Weiteres einstellen.“

Dazu wird Christian Mihr als ROG-Geschäftsführer wie folgt zitiert: „Die staatliche Zensur, die die Regierung von Nicolás Maduro gegen kritische und oppositionelle Medien ausübt, hat dramatische Folgen für die venezolanische Bevölkerung. Deren Zugang zu unabhängigen Informationen wird zunehmend eingeschränkt. Pressefreiheit und Medienpluralismus sind die Säulen der Demokratie. Indem die venezolanische Regierung unabhängige und nichtstaatliche Medien schikaniert und unterdrückt, schadet sie in erster Linie der Bevölkerung.“

Dass „nach Angaben“ von „Espacio Público … allein im Jahr 2020 in Venezuela 17 digitale Medien und 18 lokale Radiostationen schließen“ mussten, das wird ebenfalls mitgeteilt.

Mehr „zur Lage der Pressefreiheit in Venezuela“ aus Sicht der ROG finden Sie hier: www.reporter-ohne-grenzen.de/venezuela