FPÖ droht mit Rücktritt aller Minister für den Fall einer Entlassung von Innenminister Herbert Kickl und kündigt Parteispenden-Transparenz an

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Wien
Eine Stadtansicht von Wien. Quelle: Pixabay

Wien, Österreich (Weltexpress). Auch heute wird nach der Ibiza-Affäre in Wien eine Pressekonferenz nach der anderen abgehalten.

Für den Fall, dass Österreichs Innenministers Herbert Kickl (FPÖ) von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) entlassen werde, würden alle FPÖ-Minister ihren Rücktritt anbieten. Wenn Kickl abberufen werde, erklärte der designierte FPÖ-Chef Norder Hofer, der auch Verkehrsminister in der Kurz-Regierung ist, am heutigen Vormittag in Wien, „stellen wir unsere Ämter zur Verfügung“.

Kickl selbst sprach davon, dass er „eine solide Abwicklung der Übergabe“ erwarte.

Hofer sagte vor versammelter Presse, dass sich Kickl „nichts zuschulden kommen lassen“ habe.

Ferner erklärte Hofer, dass er sich die Spenden an die FPÖ der letzten Jahre angesehen und nichts Verdächtiges gefunden habe. Die höchste Summe, die eingegangen sei, sei die einer Landwirtin in Höhe von 10.000 Euro.

Er werde eine Spendenliste, bei der die Namen der Spender geschwärzt würden, öffentlich machen und zudem die Finanzen der Freiheitlichen prüfen lassen.

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