Erneuter Aufstand von Jugendlichen – Krawallnacht in St. Gallen gegen „Corona-Diktatur“

Polizei mit Blaulicht.
Blaulicht an einem Fahrzeug der Polizei. Quelle: Pixabay

St. Gallen, Schweiz (Weltexpress). Dass es in St. Gallen „erneute Randale“ gegeben habe und einen „Aufstand“, das berichtet u.a. die „Neue Zürcher Zeitung“ (3.4.2021). Unter der Überschrift „Erneute Randale in St. Gallen – Molotowcocktails gegen Polizisten“ wird darüber informiert, dass es „in der Nacht auf Samstag erneut zu heftigen Zusammenstössen zwischen Jugendlichen und der Polizei gekommen“, die angeblich „vorbereitet“ war, gekommen sei.

Die Stadtpolizei von St. Gallen zwitscherte am 2.4.2021 auf „Twitter“: Offenbar haben auch aggressive Fans aus dem Umfeld des FC St. Gallen seit Tagen gezielt nach Verstärkung gerufen. Krawallbereite Jugendliche reisten in der Folge aus anderen Kantonen an. Einzelne kamen aus dem Kanton Bern extra nach St. Gallen.“

Der eine oder andere der jungen Männer und Frauen hingegen sprach von einer „Corona-Diktatur“. Raketen, Petarden und Molotowcocktails seien lauten Medienberichten geschossen beziehungsweise geworfen worden sowie Tränengas sowie Gummischrot.

In „RT Deutsch“ (3.4.2021) wird unter dem Titel „“Lassen uns nicht mehr einsperren“: Straßenkämpfe zwischen Jugendlichen und Polizei in der Schweiz“ mitgeteilt, dass sich „nach Medienangaben … bis zu 1.000 Jugendliche in der Innenstadt versammelt“ hätten, „um gegen die Corona-Beschränkungen zu demonstrieren. ‚Wir lassen uns nicht mehr einsperren – Corona und die Regierung können uns endgültig‘, schrie Berichten zufolge eine junge Frau. Die Polizei hatte ein Großangebot mit Kräften aus verschiedenen Kantonen versammelt, da bereits im Vorfeld mit Ausschreitungen gerechnet wurde. Der zunächst friedliche Protest eskalierte zügig… Nach Angaben der Stadtpolizei St. Gallen wurden auch Molotowcocktails geworfen. Insgesamt wurden 19 Personen festgenommen.“

Fotos und Videos zeigen einen Aufstand von Jugendlichen, vor allem jungen Männern. Hunderte zogen durch die Straßen der Stadt. Was nicht niet- und nagelfest war, das wurde zerstört oder in Brand gesetzt.

Jugendliche beschwerten sich, dass sie nicht mehr ausgehen und das Leben genießen dürften. Manche halten das für deprimierend.

In „20 Minuten“ wird unter der Überschrift „19 Festnahmen – St. Galler Polizei informiert am Nachmittag zu Krawallen“ darüber unterrichten, dass „auf den Strassen und Plätzen … Scherben von Scheiben, Flaschen und Blumentöpfen“ gelegen haben. „Mindestens eine Baustelle wurde demoliert, auch das Tibits am Bahnhof wurde Opfer der Vandalen.“ Auch solle „ein Helikopter während des ganzen Abends über der Stadt“ gekreist sein.