Kohl gegen Spahn laut Mediengerichten vor dem Landgericht Bonn? – Es geht wohl um miese Maskendeals und weit über 5 Millionen Euro

Mund-Nase-Masken hängen an einem Wascheständer. Quelle: Pixabay, Foto: Willfried Wende

Bonn, Deuschland (Weltexpress). Laut „Focus“ und anderen Medien habe Walter Kohl, Sohn von Helmut Kohl, der lange Jahre der Oberboss der CDU war und Kanzler, klage gegen das von Jens Spahn geführte Gesundheitsministerium eingereicht.

Angeblich ginge es um 5,48 Millionen Euro. Hintergrund sei die Lieferung von FFP2-Masken im Frühjahr 2020.

In „T-Online“ (3.4.2021) wird unter dem Titel „Maskengeschäft – Kohl-Sohn verklagt Spahns Ministerium auf Millionen-Betrag“ mitgeteilt: „Hintergrund ist demnach die Lieferung von einer Million FFP2-Schutzmasken im Frühjahr 2020.“.

Die Kohl Consult GmbH wollte sich wie so viele andere Gesellschaften mit beschränkter Haftung auch an Maskenlieferungen beteiligen. Kenner und Kritiker sagen und schreiben: „bereichern“. Kohl Consult habe sich an einer Ausschreibung beteiligt und einen ausgeschriebenen Auftrag, „Masken zum Stückpreis von 4,50 Euro zu liefer“, auch erhalten.

Nun, Arbeiter in Asien stellen eine Masken für einen kleine Centbetrag her. Das scheinen sowohl Walter Kohl als auch Jens Spahn zu verstehen. Was Walter Kohl jedoch nicht zu verstehen scheint: „Warum Jens Spahn und sein Ministerium bewusst ihre eigenen Verträge brechen.“

Das von Jens Spahn (CDU) geführte Ministerium habe bis heute die Rechnung nicht beglichen und wolle sich laut „Bild“ zum „laufenden Verfahren“ beziehungsweise zu den „Details laufender Verfahren“ nicht äußern.

Unter dem Titel „Es geht um 5,5 Millionen Euro! – Kohl-Sohn verklagt Jens Spahn“ (2.4.2021) wird u.a. darüber informiert, dass es um 5,5 Millionen Euro gehe.

In „Spiegel“ (2.4.2021) wird unter der Überschrift „Streit über FFP2-Masken – Walter Kohl verklagt laut Medienbericht Jens Spahn“ wie folgt informiert: „Kohl war nach seiner Aussage bei der Lieferung persönlich dabei und wartete zwölf Stunden, wie die ‚Bild‘ schreibt. Die Lkw hätten allerdings wegen eines Kapazitätsengpasses nicht abladen dürfen.

Drei Tage später sei die Lieferung dann erfolgt. Die fällige Summe habe Kohl Consult aber nie erhalten. Spahns Ministerium habe plötzlich behauptet, die Masken seien nicht wasserabweisend, so Kohl. Das aber habe Spahn auch nicht bestellt.“