Eine Bürgerschaft in Hamburg ohne Besserverdienende? – Jedenfalls fliegt die FDP „vorläufig amtlich“ raus

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Ein Blick in den Plenarsaal der Hamburgischen Bürgerschaft. Quelle: Wikimedia, gemeinfrei, CCO, Bild: Christoph Braun

Hamburg, Deutschland (Weltexpress). Nun ist es „vorläufig amtlich“. Die Besserverdienenden von der FDP, auch Liberale, Neoliberale oder Freidemokraten genannt, erreichen in Hamburg bei der Wahl zur Bürgerschaft nur 4,9 Prozent und scheitern damit an der Fünf-Prozent-Hürde der Hafenstadt.

Das geht aus dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hervor, das das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein veröffentlichte.

Die AfD erhielt demnach 5,3 Prozent, die Die Linke 9,1 Prozent, die CDU 11,2 Prozent, Bündnis 90/Die Grünen 24,2 Prozent und die SPD 39,2 Prozent der Stimmen.

Mitglieder und Mandatsträger der SPD könnten mit großer Stimmenmehrheit mit denen von Bündnis 90/Die Grünen koalieren, allerdings rechnerisch auch mit denen der CDU.

Das endgültige Ergebnis soll am 11. März 2020 mitgeteilt werden. Ein Woche später ist die konstituierende Sitzung der neuen Bürgerschaft geplant. 123 Abgeordnete werden dort im Plenarsaal Platz nehmen. Nach vorläufigem amtlichen Endergebnis bekommt die SPD 54 Sitze, Bündnis 90/Die Grünen 33, die CDU 15, die Die Linke 13 und die AfD sieben.

Hinzu kommt ein Sitz für Anna von Treuenfels-Fronwein (FDP), die als Besserverdienende in Blankenese, einem wohlhabenden Wohngebiet mit Vorkriegsvillen, in denen Besserverdienende wohnen, ein Direktmandat gewann.

Wenn das nicht bezeichnend ist, was dann?!

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