Dieses Mal wird der Blumenstrauß hochgehalten und nicht auf den Boden geworfen – Allseits antideutsch: die linke Gurkentruppe mit Gendersternchen

Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow, 27.2.2021. Quelle: Wikimedia, Foto: Martin Heinlein

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Am Wochenende wählten Delegierte der Partei Die Linke zwei neu Vorstandsvorsitzende. Gewählt wurden Susanne Henning-Wellsow und Janine Wissler. Die eine versprüht den Charme einer Eisbahn, die andere den einer Kassiererin. Dabei erfrischenden Irrsinn von sich geben, dass können beide.

„Ich werbe dafür, das wir CDU und CSU aus der Bundesrepublik, aus der Bundesregierung vertreiben“ erklärt die neue Frontfrau der Partei Die Linke. Sie hört auf den Namen Henning-Wellsow oder auch nicht. Bekannt wurde die Linke einem breiteren Publikum in der BRD und darüber hinaus, als sie dem Liberalen Thomas Kemmerich von der FDP abgekürzten Partei der Besserverdienenden einen Blumenstrauß vor die Füße warf, nachdem dieser demokratisch von der Mehrheit der Abgeordneten des Thüringer Landtag genannten Parlaments in Erfurt gewählt wurde. Das mag die Frau doof finden, aber das ist alles andere als antidemokratisch.

Kemmerich blieb nur 28 Tage im Amt. Das lag nicht an Henning-Wellsow, sondern an Angela Merkel (CDU), die mit der Wahl nicht einverstanden war und meinte, dass man das zu korrigieren habe. Was Merkel anrichtete und die Christen und Sozen samt Linken und (Oliv-)grünen umsetzten, das war ein Lehrstück aus dem antidemokratischen Tollhaus und mehr als eine Posse aus der Provinz.

Immerhin meldeten sich mehrere Delegierte, die auf dem Online-Parteitag im Weltnetz reden wollten. Beim Online-Parteitag der CDU war das gefühlt nur Jens Spahn. Seitdem ist er unwählbar, aber bei Merkel weiter wohlgelitten wie so viele andere Verlierer. Die Christen und Sozen der BRD stören sich nicht weiter daran, Mitglieder und Mandatsträger der Linken schon. Allerdings stören die sich weder an ihren technischen noch intellektuellen Aussetzern, die in permanenter Penetranz geboten wurden.

Bernd Riexinger und Katja Kippen, die neuen Ex-Vorsitzenden, redeten auch und zwar über Klima- und Überlebensfragen. Die seien in der Regierung zu beantworten, nicht in der Opposition. Dietmar Bartsch will auch endlich (mit-)regieren. Gregor Gysi sowieso. Hennig-Wellsow will das auch und nicht nur in Thüringen. Wissler wohl auch.

„Ob Schwarz-Grün kommt oder Rot-Rot-Grün liegt auch an uns,“ mein Hennig-Wellsow, die zuvor nicht nur die Christen aus der Bundesregierung und der Bundesrepublik vertreiben wollte, sondern auch die Sozen. Solche Widersprüche rufen bei den Pseudolinken, die heute in der Linkspartei vorne oder oben sind, weder Widerworte noch Gelächter hervor. Das ist das Erschreckende.

Viele Jahre hat das gedauert, bis die Mitglieder und Mandatsträger der Nachfolgepartei der SED mit den Truppenteilen der SPD, die über die WASG ihren Weg in diese antideutsche (Pseudo-)Linke fanden, soweit war, ihre Bereitschaft zum Regieren der BRD abgekürzten zerkleinerten Kleindeutschen Lösung zu erklären. Sind die Pseudolinken also allseits bereit? Nicht ganz, da wären noch die Ehegatten Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht. Die betreiben allerdings Polit-Ehegattensplitting. Er lässt sein politisches Dasein im Saarland ausklingen und sie modert in Berlin politisch kaltgestellt in der Reichstagsfraktion vor sich hin, um ab und an im Talk von TV-Schauen unter Scheinwerfern aufzutauen.

Wenn nicht die Politschauen in den Glotzen der Staats- und Kapitalmedien wären, Wagenknecht wäre längst im Orkus des Vergessens verschwunden und früher oder später auch diese antideutsche Partei der Umvolkung.

Den Zeitpunkt für den Austritt aus dieser pseudolinken wie antideutschen Gurkentruppe mit Gendersternchen, welche die BRD weiter und immer weiter umvolken wollen würden, wenn sie nur könnten, hat das rote Polit-Pärchen längst verpasst.