Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Schwarz-Gelben der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA gewinnen gegen die ganz in Rot gekleideten Spieler des 1. FC Union Berlin e.V. am Sonntag im Stadion An der Alten Försterei am Rande der Berliner Wuhlheide mit 3:0. Die Tore des Nachmittages schossen Marco Reus (18. und 25.) sowie Raphael Guerreiro (71.).

Der Sieg der Gäste aus Westfalen geht in Ordnung. Sie waren in allen Belangen die bessere Mannschaft. Beinahe doppelt so viel Ballbesitz und Dutzende Pässe mehr bei einer viel höhere Paßgenauigkeit zeigten, daß diese die beste Elf der Mittelmäßigkeit der langweiligsten Liga der Welt darstellt, in der die Manschaften der FC Bayern München AG seit Jahren das Non plus ultra sind. Sie werden es bleiben. Ausnahmen werden die Regel bestimmen, solange sich nichts Grundlegendes ändert.

Wer davon schwätzt und schmiert, daß die Meisterschaft wieder offen und spannend wäre, der ist einer der üblichen Schwätzer und Schmierer der Hauptabflußmedien, der Lücken- und Lügenmedien von Staat und Kapital, Verbänden und Parteien.

Streiten darf man sich jedoch darüber, ob ein Treffer von Kevin Möhwald, der nach seiner Einwechslung für Levin Ötzunali in der 62. Spielminute gute Szenen hatte, hätte gegeben werden können und/oder dürfen. Der Schiedsrichter wollte nicht. Er erkannte ihn nicht an.

Zurück zum Bundesliga-Belanglosigkeit der Zwischen-Baum-und-Borke-Begegnung in Berlin. Immerhin beim Foulspiel waren die Berliner besser. Sie, die – keine Frage – Biß zeigten, Körperlichkeit und Zweikämpfen nicht aus dem Weg gingen, foulten doppelt so viel, kassierten jedoch nur vier Gelbe Karten. Alle Achtung! Eine Karte in Gelb ging an die Borussen genannten Preußen aus Dortmund.

Nach zwei Niederlagen in Folge seit dem Abgang von Max Kruse von Wuhle und Spree an den Mittellandkanal nach Wolfsburg stellen sich viele die Frage, ob die Unioner nun langsam nach unten durchgereich werden.

Bei den Schwarz-Gelben bleibt die Frage, gegen welchen guten Gegner sie als nächstes verlieren. Zuletzt verloren die Borussen gegen die die „Bayern“ des Bayer-Konzerns.

Anmerkung:

Siehe auch den Beitrag Einige Profis des 1. FC Union Berlin gingen, die Moral blieb – Eisern im Stadion An der Alten Försterei gegen Borussia Dortmund von Manfred Hönel.

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