Die Schwäne aus Schwenningen gehen bei den Eisbären in Berlin unter

Sterbender Schwan
Sterbender Schwan. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Nicht nur, dass die auch Wild Wings genannten Schwäne aus Schwenningen bei den Eisbären in Berlin verlieren, die gewinnen nach zwei hohen Niederlagen gegen die Dosen beziehungsweise Rotbullen aus München mal wieder und wieder hoch.

Wenn es gegen die Schwachen geht, dann ist Mittelmäßigkeit in einer drittklassigen Liga nicht nur ausreichend, sondern auch noch befriedigend. Gut ist das deswegen noch lange nicht, geschweige denn gut genug für Bessere.

Beim 6:2-Sieg der Eisbären hütete Tobias Ancicka das Berliner Tor, aber ob sich ein Top-Torhüter die Treffer von Tylor Spink nach Vorarbeit von Zwillingsbruder Tyson (10.) und Daniel Pfaffengut (15.) hätte einschenken lassen, diese Frage darf gestellt werden. Gleichwohl ist und bleibt der im Februar 2001 in Heilbronn geborene Ancicka auf einem guten Weg. Er wird reifen und sicherlich Berlin in ein, zwei Jahren verlassen, um sich anderswo in der BRD als Nummer ein zu beweisen.

Marcel Noebels, Torschütze zum 1:0 (5.) und Lukas Reichels, der wenig später zum 2:0 für die Gastgeber traf (7.) müssen das nicht. Reichel will sich in Übersee mit Besseren messen und besser werden. John Ramage, der 1991 in Mississauga, Ontario, Kanada, geboren wurde, wurde dort gewogen und für zu leicht befunden. Gegen die Schwäne, gegen die Strafzeiten nun wirklich nicht nötig gewesen wären, holte er sich gleich zwei (10. und 17.).

Der Hassfurter Parker Tuomie traf in dieser Saison, seiner ersten in Berlin, zum neunten Mal. Er steuerte die erneute Führung und also das 3:2 (26.) bei. Der Berliner Jonas Müller ist ein Verteidiger, der immer besser wird und immer besser trifft. Schon sein sechster Tor erzielte er in dieser Saison. Er traf zum 4:2 (26.). Längst ist er eine feste Größe und mit seinen sechs Treffern und sieben Vorlagen hat er alle Argumente als Führungsspieler auf seiner Seite.

Zachary Boychuk, der sich gut in die Berliner Mannschaft einfügte, traf ebenfalls und erneut. Mit seinem 5:2 (49.) machte er in 23 Spielen das Dutzend an erzielten Toren voll. Noch eine Vorlage, dann zeigt die Statistik in dieser Kategorie auch das Dutzend.

Den Endstand steuert Matthew White mit einem Weitschuss in leere Gästetor bei (57.). Früh nahm SWW-Cheftrainer Niklas Sundblad seinen Torhüter Luis Benzing raus, der Patrick Cerveny bereits in der 26. Minute ersetzen musse. Cerveny verletzte sich bereits beim 3:2.