Die Kreditwürdigkeit der Staaten in der Corona-Krise

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Bankfurt im Blick.
Ein Blick auf Bankfurt, wie Frankfurt am Main auch genannt wird. Quelle: Pixabay

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Die drei alles überragenden Ratingagenturen sitzen in New York City und werden Moody’s, Fitch und Standard & Poor’s genannt. Diese bewerten nicht nur Kapitalgesellschaften, sondern auch die Staaten des Kapitals, mit guten und schlechten Noten.

„Reuters“ teilt unter dem Titel „Ratingagentur – Deutschland droht keine Herabstufung wegen Krise“ (24.3.2020) mit, dass Scope, das als führendes europäisches Unternehmen zur Bewertung von Fonds und Asset Managern gilt, „ungeachtet des drohenden Konjunktureinbruchs und der Milliardenoffensive des Bundes gegen dessen Folgen an der höchsten Bonitätsnote für Deutschland fest…

Die Spitzennote wanke selbst dann nicht, wenn die Wirtschaftsleistung um 20 Prozent einbrechen sollte.“

Sollte das Herunterfahren der Wirtschaft in zwei, drei Wochen beendet werden, dann würde „im günstigsten Fall … der deutsche Schuldenstand in diesem Jahr um etwa sechs Punkte auf 65 Prozent des Bruttoinlandsproduktes“ steigen.

Ferner teilt „Reuters“ mit, dass „für die zehnjährige Bundesanleihe liegt der Zins derzeit bei rund minus 0,2 Prozent“ läge, „für die vergleichbare italienische Staatsanleihe hingegen bei plus 1,6 Prozent“.

Italien dürfte sich im Ramschstatus befinden.

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