Die Irren sterben zum Glück so schnell nicht aus – auch nicht in den USA

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Robert Mitchum – der schweigsame Proll mit den traurigen Augen und der Säufervisage.

Hunter S. Thompson – Doktor Gonzo, der es mit den Hells Angels trieb und sich via Kopfschuss selbst von unserer fiesen Erde verabschiedete.

Abbie Hoffmann – dem kein Marsch zu lang und keine Droge zu fett war.

Lester Bangs – der Musik lebte und Musik starb.

Kinky Friedmann – der fröhliche, krimischreibende und Country jaulende texanische Jude mit dem Hang zum großen Aufräumen.

Sie scherten sich einen Scheiss um die Normen der amerikanischen Gesellschaft und warfen zur Not auch mit Kot, bzw. holten die Knarre raus, wenn man ihnen und ihrem sehr speziellen Traum vom Amerika zu nahe kam.

Alle naschten gern, sein es Drogen, Sex oder Alkohol – echte Rocknroller

Die Irren sterben zum Glück so schnell nicht aus – Dank Kollegen Bittermann sitzen fünf geile Amis fest auf ihrem Dornenthron.

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Klaus Bittermann: The Crazy Never Die, Amerikanische Rebellen in der populären Kultur, 240 Seiten, Bittermann Verlag 2011, 16 Euro

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