Deutschland, deine Denker: Heute Klaus Reinhoff, Richter, oder wenn Frauen zelten

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Ein Zelt.
Ein Zelt. Genauer gesagt: ein Tipi. Quelle: Pixabay

Berlin, Bonn, Deutschland (Weltexpress). Die Wege deutscher Frauen führen mitunter in ein Zelt. Das kann passieren. Wissen Bekannte und Verwandte, Freunde und Familie davon, dann kann es geschehen, dass von Fisematenten die Rede ist.

Fisematenten? Professor Dr. Jochen A. Bär erklärt den Begriff wie folgt: „Als Deutschland Anfang des 19. Jahrhunderts weitgehend unter französischer stand, versuchten immer wieder französische Soldaten, deutsche Mädchen zum Zeitvertreib in ihr Lager zu locken, z. B. mit der Einladung: ‚Visitez ma tente‘ (dt. besuchen Sie mein Zelt) oder auch ‚Voici ma tente‘ (dt. sieh dort mein Zelt). Stand also abendlicher Ausgang an, wurde den jungen Frauen ein mach’ aber keine Fisi ma tenten mit auf den Weg gegeben.“

Eine junge Deutsche ging zwar nicht mit einem Franzosen zelten, aber immerhin mit ihrem Freund und zwar in den der Bonner Siegaue. Dann gesellte sich in der Nacht zum 2. April 2017 einer von Merkels Gästen hinzu. Nennen wir den Mann aus Ghana Erix X., der a) die beiden Beklaute und b) die Frau vergewaltigte.

Heute wurde seine Strafe von elfeinhalb auf zehn Jahre gemildert. Das Landgericht in Bonner verurteilte 2017 den Gast aus Ghana noch wegen besonders schwerer Vergewaltigung und besonders schwerer räuberischer Erpressung. Mr. X ging in Revision. Heute wurde am Bundesgerichtshof das Urteil gesprochen.

Klaus Reinhoff begründete als Richter die Milderung beziehungsweise Suche nach einem gerechten Urteil, bei der mit seinen Kollegen der Kammer in Karlsruhe strafmildernde Umstände berücksichtigen hat müssen, beispielsweise dass der Gast aus Ghana spontan und also „aus einer momentanen Laune heraus“ gehandelt habe, weil er, Mr. X, nicht erwartet habe, dass Frauen hierzulande einfach in der Öffentlichkeit zelten, da dies in seiner Heimat unüblich sei. Aha.

Was lehrt das Deutsche hier und heute?

Möglicherweise müssen sich deutsche Frauen Männern wie Mr. X aus Ghana und anderen Gästen von Angela Merkel besser anpassen. Wir empfehlen sicherlich ganz im Sinne von Klaus Reinhoff der deutschen Frau, ihr Zelt künftig besonders dicht am Körper zu tragen. Ein Sehschlitz sollten reichen.

Bei Einbruch der Dunkelheit raten wir, Aufenthalte draußen zu meiden. Wenn deutsche Frauen sich vielleicht wie die Frauen eines Muselmanen verhalten, dann kann weder a noch b (siehe oben) passieren, wer immer Mr. X auch ist.

Und von Fisematenten wird dann keine Rede mehr sein und von Klaus Reinhoff und Konsorten hoffentlich auch nicht mehr.

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