Demonstrationsverbot am 70. Jahrestag der Volksrepublik China – Knüppel und Feuer frei in Hongkong?

Polizisten ziehen in Hongkong ihre Pistolen. Wird am Perlflussdelta scharf geschossen? Quelle: Dualman auf Twitter, Screenshot vom 1.10.2019

Hongkong, VR China (Weltexpress). Die Oberbosse der Volksrepublik China (VR China) haben für heute Demonstrationsverbote erlassen. Diese gelten – keine Frage – auch für Hongkong. Dennoch gingen Männer und Frauen auf die Straßen der Millionenstadt am Perlflussdelta.

„Reuters“ (1.10.2019) teilt unter dem Titel „Proteste in Hongkong an Chinas Feiertag – Polizei setzt Tränengas ein“ mit es „in Hongkong erneut zu Zusammenstößen gekommen“ sei. Zudem heißt es, dass „die Polizei … am Dienstag Tränengas und Pfefferspray“ eingesetzt habe, „um Demonstranten auseinanderzutreiben“. „Die Sicherheitskräfte erklärten, Protestierende hätten mit einer ätzenden Flüssigkeit mehrere Beamte und Reporter verletzt. Anhänger der Pro-Demokratiebewegung waren zuvor in mehreren Stadtteilen auf die Straße gegangen.“

Dass es in Hongkong, das zur VR China gehört, immer wieder zu Protestaktionen und Demonstrationen kommt, das zeigen zahlreiche Videos in sozialen Medien. Keine Frage: Viel Volk ist auf der Straße.

In „Spiegel-Online“ (1.10.2019) wird unter der Überschrift „Medienbericht – Demonstrant in Hongkong mit scharfer Munition angeschossen“ darüber informiert, dass „die Hongkonger Zeitung ‚South China Morning Post‘ unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle“ berichte, dass „ein Mann im Stadtteil Tsuen Wan in der Brust getroffen“ wurde.