Das neue Gold: Ackerland

In der Zukunft wird der Bedarf an Acker- und Weideflächen steigen, sagen Experten, nicht nur, um den Bedarf an Nahrungsmitteln sicher zu stellen, sondern auch darum, weil weltweit nutzbarer Boden verschwindet. Durch Urbanisierung, Versteppung, Monokultur-Anbau etc. schrumpft die Fläche, auf der Nahrung angebaut werden könnte um jährlich etwa 20 Millionen Hektar. Seit der Weltwirtschafts-Krise ist Ackerland zu einer beliebten und rentablen Geldanlage geworden. Vor allen in den Schwellenländern ist diese Investition beliebt wie nie zuvor, aber auch in Deutschland kaufen sich diejenigen, die Geld übrig haben, mindestens einen Acker. Vor allem in Lagen, in denen 2 Mal jährlich angepflanzt und geerntet werden kann, sind interessant, weil ertragsreich. China kauft bereits weltweit Ackerflächen auf, um die Ernährung seiner Bevölkerung zu gewährleisten.

Investmentbanken beschäftigen sich bereits seit einigen Jahren mit dieser Anlageform und entwickelten geschlossene Fonds für ihre Kunden, die in landwirtschaftlichen Boden investieren möchten. Und dieser Kundenkreis erweitert sich ständig. Doch sollten Anleger vorsichtig sein und sich genau ansehen, ob diese Fonds den Boden auch wirklich kaufen oder nur pachten, um ihn zu bewirtschaften. Weiterhin ist zu beachten, in welchen Ländern gekauft wird, um möglichst Risiken auszuschalten, denn solches Land zu bewirtschaften bedeutet auch zu wissen, wie es um die Infrastruktur dort bestellt ist, ob es genügend Lagerplätze gibt etc., um unübersehbare Folgeinvestitionen auszuschalten. Ackerland wird in Westeuropa knapp und darum umso wertvoller.

Auf jeden Fall gilt es für den Erwerb von Investments, die Ackerland kaufen und bestellen, zum Nennwert der Unternehmen zu investieren, die bereits die Basis für schnellen Wachstum nachweisen können. Das heisst im Klartext, dass bereits Ackerland gekauft, bestellt und die Ernte in der nahen Zukunft liegt. Auf diese Weise können Anleger direkt von den steigenden Ackerlandpreisen und dem ebenso steigenden Bedarf an Agrarrohstoffen profitieren.