Christen und Touristen im Visier von Terroristen in Ägypten

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Musikergruppe in Luxor. © 2018, Foto: Dr. Bernd Kregel

Kairo, Ägypten; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Der Terror hört nicht auf. Weder der Terror des ägyptischen Staates unter Putsch-General Abd al-Fattah el-Sisi noch der Terror der Muselmanen, der sich gegen Sisi und die Seinen richtet, aber auch gegen Christen und Touristen.

Kurz vor Weihnachten, die koptischen Christen feiern wie die orthodoxen Christen in der Russischen Föderation im Januar, wurde laut „Spiegel-Online“ (6.1.2019) „wurde vor einer christlichen Kirche in Ägypten ein Sprengsatz gefunden. Beim Versuch, ihn zu entschärfen, starb ein Polizist… Zwei weitere Polizisten wurden vor dem Gotteshaus in Kairo verletzt, meldet die Nachrichtenagentur AFP. Die Explosion ereignete sich demnach am Samstag m Stadtteil Nasr City, als die Sicherheitskräfte den Sprengsatz entschärfen wollten.“

In „Kleine Zeitung“ (5.1.2019) wird darauf hingewiesen, dass zuletzt „Anfang November … bei einem Anschlag auf einen Pilgerbus sieben Menschen getötet und sieben weitere verletzt worden. Unter den Toten waren sechs Kopten und ein anglikanischer Christ. Zu dem Anschlag bekannte sich die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS).

Mal ist es der IS, der sich bekennt, mal eine andere muselmanische Kopfabschneider-Truppe, Muselmanen sind es immer. Zwar geriert sich El-Sisi gerne als Beschützer von Christen und Touristen, aber sicher sind sie in Ägypten nicht.

Immerhin wird heute eine „neuen Kathedrale in der künftigen Verwaltungshauptstadt des Landes 45 Kilometer östlich von Kairo“ in Anwesenheit von El-Sisi eröffnen. Doch auch in Sachen Kirchen gibt es einen Schritt vor, der groß gefeiert wird, aber mehr als zwei Schritte zurück, die von den Muselmanen nicht verheimlicht, sondern nicht weniger froh gefeiert werden in dem Staat, dessen muslimische Bevölkerung explodiert. Ägypten überschreitet derzeit die 100-Millionen-Grenze, Tendenz: steigend. Das ist aber auch das einzige, was in Ägypten neben der Umweltverschmutzung zu steigen scheint.

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